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Dreijahresplan: EA will Spielervertrauen zurückgewinnen

Fehlende Funktionen in Die Sims 4 , das Free-to-Play-Debakel mit Dungeon Keeper: Electronic Arts hat bei vielen Spielern einen schlechten Ruf. Firmenchef Andrew Wilson hat nun erklärt, wie er das ändern möchte.
/ Peter Steinlechner
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Andrew Wilson, Chef von Electronic Arts (Bild: Nick Adams/Reuters)
Andrew Wilson, Chef von Electronic Arts Bild: Nick Adams/Reuters

Seit gut einem Jahr ist Andrew Wilson der Chef von Electronic Arts. Jetzt hat er in einer Rede auf der Tagung Gamesbeat in San Francisco darüber gesprochen, wie er den Firmenruf bei Spielern verbessern möchte. Dazu hat er einen Dreijahresplan mit mehreren Punkten vorgestellt. Von besonderer Bedeutung ist für Wilson, dass bei EA künftig der Spieler wieder im Mittelpunkt steht: "Das ist der wichtigste Punkt, und ich möchte wieder dazu zurück" .

Ebenfalls wichtig sind ihm laut Polygon.com(öffnet im neuen Fenster) neue Inhalte oder Funktionen in Games - EA wird oft vorgeworfen, zu wenig echte Innovationen zu bieten. Aus diesem Grund habe Wilson auch dafür gesorgt, dass Battlefield Hardline um mehrere Monate verschoben wird. Nur Gefechte zwischen der Polizei und Gangstern würden nicht ausreichen. Auch das Polishing - also das Feinjustieren und Anbringen letzter Details am Ende der Entwicklungszeit - sei zunehmend wichtig, weswegen die Entwickler von Dragon Age Inquisiton dafür einige Wochen mehr bekommen hätten.

Wilson kündigt auch an, dass sich EA noch stärker auf das Onlinegeschäft fokussieren werde als bislang - für den stationären Handel keine gute Nachricht. Außerdem müsse sich jeder Mitarbeiter künftig um möglichst gute Beziehungen zum Spieler kümmern.

EA hat traditionell einen eher schlechten Ruf bei vielen Spielern - die, das sollte man fairerweise dazu sagen, bei EA oft an die Probleme und nicht an gelungene Reihen wie Fifa denken. Immerhin: Im Jahr 2014 wurde der Provider Comcast die " schlimmste Firma in den USA(öffnet im neuen Fenster) ", während Electronic Arts schon relativ früh ausschied. Anders als in den Vorjahren, als EA den unbeliebten Preis wiederholt gewinnen konnte. Und das trotz aktueller Probleme mit Battlefield 4 oder des Debakels um die Mobile-Version von Dungeon Keeper.


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