Abo
  • Services:
Anzeige
Donald Trump
Donald Trump (Bild: White House)

Der neue Durchsuchungsbeschluss ist enger gefasst

Nun aber hat die Regierung ihre Meinung doch noch geändert. Am Dienstag bat sie den Richter, eine geänderte Version des Durchsuchungsbefehls zu unterschreiben. Die HTTP-Verbindungsprotokolle sind darin nicht mehr enthalten. Außerdem wurde der Zeitraum eingeschränkt, aus dem die auszuhändigenden Daten kommen sollen. Nie veröffentlichte Entwürfe von Beiträgen für disruptj20.org müssen auch nicht mehr herausgegeben werden.

Anzeige

Zudem geht aus dem Schriftstück deutlicher hervor, dass es dem Ministerium um Beweise für die Planung und Koordination von Straftaten geht. "Die Regierung respektiert das Recht aller Amerikaner, an friedlichen Protesten teilzunehmen und vom Recht auf Meinungsfreiheit geschützte politische Beiträge im Netz zu lesen", heißt es in dem neuen Antrag. "Der Durchsuchungsbeschluss hat mit diesem Recht nichts zu tun."

Die Website disruptj20.org sei aber mehr gewesen als eine Plattform zur Verbreitung von Informationen. Über sie seien auch Planungen zu gewaltsamen Aktionen gelaufen, allerdings für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

Kein Interesse an 1,3 Millionen IP-Adressen

Weder der Beschluss noch die anschließenden Ermittlungen würden verwendet, um die politischen Gegner der gegenwärtigen Regierung zu identifizieren. Der entscheidende Satz jedoch lautet, leicht verkürzt: "Die Regierung wusste nicht - und hätte auch nicht wissen können -, wie viele Daten von Menschen, die nichts mit den gewaltsamen Protesten zu tun hatten, bei Dreamhost lagen." Sie sei jedenfalls "nicht interessiert" an den angeblichen 1,3 Millionen IP-Adressen.

Was der Auslöser für den Rückzieher ist, bleibt unklar. Vielleicht wussten die Verfasser des ersten Durchsuchungsbeschlusses wirklich nicht, was die von ihnen verlangten Verbindungsdaten alles enthalten können. Vielleicht war es aber auch der öffentliche Druck, den Dreamhost aufbaute, indem es an die Öffentlichkeit ging.

Das Unternehmen betrachtet die Entwicklung jedenfalls als "großen Sieg für die Privatsphäre im Internet", hat aber immer noch Bedenken zu einigen Details des Durchsuchungsbefehls. Am kommenden Donnerstag soll es dazu eine Anhörung vor dem Superior Court von Washington, D.C. geben.

 DreamHost: US-Regierung will nun doch keine Daten von Trump-Gegnern

eye home zur Startseite

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. spectrumK GmbH, Berlin
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  2. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  3. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  4. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  5. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  6. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  7. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf

  8. Sparc M8

    Oracles neuer Chip ist 40 Prozent schneller

  9. Cloud

    IBM bringt die Datenmigration im 120-Terabyte-Koffer

  10. Fire HD 10

    Amazon bringt 10-Zoll-Full-HD-Tablet mit Alexa für 160 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Inspiron 5675 im Test: Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
Inspiron 5675 im Test
Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020
  1. Android 8.0 im Test Fertig oder nicht fertig, das ist hier die Frage
  2. Logitech Powerplay im Test Die niemals leere Funk-Maus
  3. Polar vs. Fitbit Duell der Schlafexperten

Mini-Smartphone Jelly im Test: Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
Mini-Smartphone Jelly im Test
Winzig, gewöhnungsbedürftig, nutzbar
  1. Leia RED verrät Details zum Holo-Display seines Smartphones
  2. Smartphones Absatz in Deutschland stagniert, Umsatz steigt leicht
  3. Wavy Klarna-App bietet kostenlose Überweisungen zwischen Freunden

Energieversorgung: Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
Energieversorgung
Windparks sind schlechter gesichert als E-Mail-Konten
  1. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack
  2. Kreditrating Equifax' Krisenreaktion ist ein Desaster
  3. Best Buy US-Handelskette verbannt Kaspersky-Software aus Regalen

  1. Re: Unfähige Firma

    ldlx | 17:39

  2. Re: Patch? Sorry, aber das ist ein simples...

    ldlx | 17:37

  3. Re: Fire HD 10: Ganz schön teuer

    iKnow23 | 17:34

  4. Packt bloß nicht das Teaserbild in die...

    the_second | 17:33

  5. Re: Die Idee dahinter ist die Unfähigkeit...

    bolzen | 17:32


  1. 17:01

  2. 16:46

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 16:11

  6. 16:02

  7. 15:50

  8. 15:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel