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Draw Something: Angebliche Millionen-Bieterschlacht um Spielestudio Omgpop

Asiatische Konzerne und der Social-Games-Spezialist Zynga liefern sich angeblich einen millionenschweren Wettstreit darum, das kleine New Yorker Entwicklerstudio Omgpop zu kaufen. Das hatte mit Draw Something einen Überraschungserfolg gelandet.
/ Peter Steinlechner
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Draw Something (Bild: Omgpop)
Draw Something Bild: Omgpop

Die Summe von 200 Millionen US-Dollar nennt Techcrunch.com(öffnet im neuen Fenster) , das Fachmagazin Develop.com ist mit 150 Millionen US-Dollar(öffnet im neuen Fenster) etwas vorsichtiger: Das sind die Summen, die angeblich von Zynga für den Kauf des kleinen und bislang wenig bekannten New Yorker Entwicklerstudios Omgpop(öffnet im neuen Fenster) geboten werden. Offenbar sind auch andere Firmen an einer Übernahme des Studios interessiert, darunter die asiatischen Konzerne Dena und Gree.

Auslöser für das Interesse ist vor allem das Social Game Draw Something, das sich innerhalb kurzer Zeit zum echten Überraschungshit entwickelt hat – die Marktforscher von Appdata.com melden derzeit rund 13 Millionen(öffnet im neuen Fenster) tägliche Nutzer, während Words for Friends von Zynga nur auf 8,4 Millionen Nutzer kommt.

Draw Something ist ein für iOS und Android kostenlos und werbefinanziertes oder für rund 80 Cent erhältliches Casual Game, bei dem es um das Erkennen von Bildern geht. Nutzer müssen sich dafür per Facebook-Account oder E-Mail anmelden. Laut Develop(öffnet im neuen Fenster) macht Omgpop damit derzeit täglich rund 100.000 US-Dollar Umsatz – Tendenz stark steigend.

Nachtrag vom 23. März 2012, 11:00 Uhr

Inzwischen ist bestätigt, dass Zynga tatsächlich Omgpop kauft. Zu den finanziellen Details äußern sich die Unternehmen nicht. Laut US-Medien muss Zynga aber rund 200 Millionen US-Dollar investieren. Es handelt sich um die größte Akquisition, die Zynga bislang getätigt hat.


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