DRAM-Kapazität: Weniger als die halbe DRAM-Produktion landet in PCs

Erstmals seit den 1980er Jahren ist im zweiten Quartal 2012 weniger als die Hälfte der ausgelieferten DRAM-Kapazität in PCs verbaut worden. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Ära des PC zu Ende geht, so die Marktforscher von IHS iSuppli.

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DRAM-Speichermodul aus dem Jahre 2010
DRAM-Speichermodul aus dem Jahre 2010 (Bild: Nicky Loh/Reuters)

Nur 49 Prozent der im zweiten Quartal 2012 ausgelieferten DRAM-Kapazität seien in PCs verbaut worden, womit erstmals seit langem die Marke von 50 Prozent unterschritten werde, teilt IHS iSuppli mit. Im ersten Quartal 2012 wurden noch 50,2 Prozent der ausgelieferten DRAM-Kapazität in PCs verbaut.

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Die Marktforscher sehen in der Entwicklung ein Zeichen für den Rückgang des PC-Marktes angesichts von Smartphones und Tablets. "Der Anfang der Post-PC-Ära bedeutet nicht, dass die Menschen aufhören, ihren PC zu nutzen und nicht einmal, dass der PC-Markt aufhört zu wachsen", sagte Clifford Leimbach, Speicheranalyst bei IHS, und warnte vor einer falschen Interpretation der Zahlen. "Post-PC-Ära" bedeute lediglich, dass der PC nicht mehr das Zentrum des Technikuniversums sei.

IHS iSuppli geht davon aus, dass der Anteil der ausgelieferten DRAM-Kapazität, die in PCs zum Einsatz kommt, bis zum vierten Quartal 2013 auf 42,8 Prozent sinken wird. Wachsen wird hingegen der Tabletanteil, der vom ersten zum zweiten Quartal 2012 bereits von 1,6 auf 2,7 Prozent zulegte und bis Ende 2013 auf 6,9 Prozent steigen soll. Das geht vor allem auf die steigende Zahl von verkauften Tablets zurück: Die Marktforscher gehen davon aus, dass der Tabletabsatz im dritten Quartal um 24 Prozent und im vierten Quartal nochmals um 55 Prozent zulegen wird. Aber auch die in jedem einzelnen Tablet verbaute DRAM-Kapazität steigt. Verfügt das iPad 2 beispielsweise noch über 512 MByte RAM, steckt im iPad 3 mittlerweile 1 GByte. Bei anderen Tablets ist Ähnliches zu beobachten. Für 2015 rechnet IHS iSuppli mit einer weiteren Verdopplung auf 2 GByte pro Gerät.

Noch schneller verläuft das DRAM-Wachstum bei Mobiltelefonen: Ihr Anteil soll von derzeit 13,2 Prozent auf 19,8 Prozent steigen. In Tablets und Mobiltelefonen sollen dann zusammen 26,7 Prozent der ausgelieferten DRAM-Kapazität landen.

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Doch obwohl der PC-Anteil abnimmt, geht IHS iSuppli dennoch davon aus, dass die in PCs verbaute DRAM-Kapazität bis Ende 2013 weiter steigen wird. Die Zahl der verkauften Notebooks soll nur um 9 Prozent im dritten und 12 Prozent im vierten Quartal steigen.

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Hu5eL 24. Sep 2012

Das sind doch Dinge, welche sich einfach abstellen lassen. --> Verkehrsregeln lernen und...

spiderbit 18. Sep 2012

hmm nach der definnition zwischen mobil und immobil wäre wohl auch ne spielekonsole ein...

lisgoem8 18. Sep 2012

Der PC wie er heute ist, wird irgendwann aussterben. Das zeigen solche Entwicklungen...

Raumzeitkrümmer 17. Sep 2012

"Überwachung" von Nutzerverhalten ist heute schon Teil jedes Betriebssystems. Der Rechner...



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