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DRAM & Flash-Speicher: China wird wegen Preisabsprachen aktiv

Aufgrund massiv gestiegener Kosten für DRAM und Flash-Speicher bittet die verantwortliche chinesische Ökonomie-Kommission die Unternehmen Micron sowie Samsung und SK Hynix zum Gespräch. Die Rede ist von Preisabsprachen.

Artikel veröffentlicht am ,
Wafer mit Flash-Chips
Wafer mit Flash-Chips (Bild: Samsung)

Die chinesische Staatliche Kommission für Entwicklung und Reform (NDRC) untersucht Preisabsprachen bei Arbeits- und Flash-Speicher. Das berichten übereinstimmend mehrere chinesische Medien wie die Tageszeitung China Daily mit Berufung auf Xu Xinyu, einen Pressesprecher der Kommission. Hintergrund sind die in den vergangenen 18 Monaten massiv gestiegenen Preise für Speicher, weshalb die NDRC das Gespräch mit den weltweit größten Herstellern - Samsung, Micron, SK Hynix - sucht.

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Zusammen halten die drei Fertiger rund 95 Prozent Marktanteil, weshalb es bei (LP)DDR4-Speicher oder bei Flash-Chips nahezu keine Alternativen gibt. Vor allem durch Server und Smartphones ist die Nachfrage an entsprechenden Dies extrem hoch, weshalb die Kosten sich innerhalb von anderthalb Jahren fast vervierfacht haben. Die NDRC deutete an, dass man eventuelle Preisabsprachen zwischen Samsung, Micron und SK Hynix zugunsten eines noch höheren Umsatzes untersuchen werde.

Künftig sollen DRAM und Flash-Speicher aus dem eigenen Land kommen

China ist längst das Land mit den meisten Smartphone-Herstellern und auch den am schnellsten gewachsenen. Huawei, Oppo, Vivo, Xiaomi sowie ZTE haben einen enormen Bedarf an DRAM und Flash-Speicher, der nur durch ausländische Unternehmen gedeckt werden kann. Chinas eigene Ambitionen in diesem Marktsegment sind zwar riesig, bisher aber nur bedingt erfolgreich, unter anderem weil es Patentklagen seitens Micron gibt.

So investiert die YMTC-Tochter (Yangtze Memory Technologies Corporation) der chinesischen Tsinghua Unigroup exorbitante 24 Milliarden US-Dollar in eines der weltweit größten 3D-Flash-Speicher-Halbleiterwerke in China, und zwei weitere Fabs für 46 Milliarden US-Dollar sind geplant. Für DRAM ist ein Werk für 30 Milliarden US-Dollar in Arbeit, es wäre das größte überhaupt.



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Sharra 28. Dez 2017

Erstens kannst du DDR2 nicht mit 4 vergleichen. Das eine ist ein Stein, das andere ein...

GangnamStyle 28. Dez 2017

Gerade die Chinesen sorgen dafür, dass ihre Märkte von ausländischen Unternehmen...

Anonymer Nutzer 28. Dez 2017

Mit Insiderwissen kann man in jedem Bereich der Finanzwelt quasi Geld drucken, nicht...

TC 28. Dez 2017

Ist zram wieder default bei jeder Linuxdistro, und ein 32bit OS wird der neue...


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