Abo
  • Services:

Drahtloses Ladesystem: Apple stellt Airpower ein

Die technischen Probleme waren nicht zu lösen: Apple hat angekündigt, dass das Induktionsladesystem Airpower nicht auf den Markt kommt. Das Unternehmen werde aber weiter an drahtlosen Systemen arbeiten, kündigte Hardware-Chef Dan Riccio an.

Artikel veröffentlicht am ,
Drahtloses Ladesystem Airpower: genügt Apples Qualitätsstandards nicht.
Drahtloses Ladesystem Airpower: genügt Apples Qualitätsstandards nicht. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple hat das Aus für das drahtlose Ladesystem Airpower verkündet. Offensichtlich hat Apple die technischen Probleme nicht in den Griff bekommen. Das Unternehmen will Airpower nicht auf den Markt bringen, weil es den eigenen Qualitätsansprüchen nicht genügt.

Stellenmarkt
  1. ip-fabric GmbH, München
  2. alanta health group GmbH, Hamburg-Jenfeld

"Nach großen Anstrengungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Airpower unsere hohen Standards nicht erreicht, und wir haben das Projekt eingestellt", zitiert das US-Onlinemagazin Techcrunch eine Mitteilung von Dan Riccio, Bereichsleiter für die Hardware bei Apple. "Wir entschuldigen uns bei den Kunden, die sich auf diese Einführung gefreut haben."

Dass Airpower nicht auf den Markt kommt, bedeutet aber offensichtlich nicht, dass Apple die Entwicklung von Ladesystemen ohne Kabel einstellen will. "Wir glauben weiterhin, dass die Zukunft drahtlos ist", sagte Riccio.

Airpower war dafür gedacht, iPhones, Apple Watches und Airpods per Induktion zu laden. Das System sollte bis zu drei Geräte gleichzeitig laden. Die Ladematte sollte mit mehreren Spulen ausgestattet sein, damit der Nutzer die Geräte nicht an einem bestimmten Punkt darauf ablegen muss. Dieser Aufbau soll aber Probleme gemacht haben.

Die drei Ladespulen heizten sich stark auf, was zu Problemen beim Laden der Akkus führte. Außerdem funktionierte die Kommunikation nicht richtig: Daten über den Ladestand der Akkus wurden nicht korrekt übermittelt.

Apple hatte das Airpower 2017 vorgestellt. Die Einführung wurde jedoch mehrfach verschoben. Im vergangenen September entfernte Apple alle Hinweise auf das System. Anfang dieses Jahres hieß es, Apple habe angefangen, Airpower zu produzieren.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis 100,83€ + Versand)
  2. für 50,96€ mit Code: Osterlion19
  3. (aktuell u. a. ADATA XPG GAMMIX D3 DDR4-3200 8 GB für 49,99€ + Versand)

gadthrawn 01. Apr 2019 / Themenstart

Tipp: Nimm eine Auto-Ladestation. Einige lassen sich in einem vernünftigen Winkel am...

abnormi 31. Mär 2019 / Themenstart

Man munkelt das Apple mit mehr als 30-40 Spulen experimentieren hat. Also über 30...

miauwww 31. Mär 2019 / Themenstart

Weil inzwischen derart viel vermurkst wird.

alphaorb 31. Mär 2019 / Themenstart

Mehrfach QI Ladepads gibt es auch schon lange zu kaufen. Du musst die Geräte halt in...

nixidee 30. Mär 2019 / Themenstart

Sie könnten sich auch einfach an gegebene Standards halten. Ist ja nicht so, dass es da...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
Elektromobilität
Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
  2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
  3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

    •  /