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Motherbox: lädt noch in einem halben Meter Entfernung
Motherbox: lädt noch in einem halben Meter Entfernung (Bild: Yank Tech/Screenshot: Golem.de)

Drahtloses Laden: Die Motherbox lädt das Smartphone

Motherbox: lädt noch in einem halben Meter Entfernung
Motherbox: lädt noch in einem halben Meter Entfernung (Bild: Yank Tech/Screenshot: Golem.de)

Vergesst das Lade-Pad: Die Motherbox lädt das Smartphone drahtlos auch in einem halben Meter Entfernung. Disney Research macht gleich das Zimmer zum drahtlosen Ladegerät

Laden ohne Kabel: Das soll eine schicke Box ermöglichen, die das US-Unternehmen Yank Technologies entwickelt hat. Die Motherbox lädt Smartphones, die einen halben Meter entfernt sind.

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Das System arbeitet mit Android- und iOS-Smartphones. Da die Motherbox mit magnetischer Resonanz arbeitet, benötigt das Smartphone einen Empfänger, der mit Micro USB, USB Typ C und Lightning kompatibel ist. Er installiert auf dem Smartphone die Motherbox-App, und schon kann es losgehen. Laut Yank Technologies funktioniert das mit Geräten von Apple, Google, HTC, Huawei, LG und Samsung.

Motherbox Mini ist eine drahtlose Powerbank

Die Motherbox gibt es in zwei Varianten: Die große Motherbox ist für daheim gedacht. Sie wird an die Steckdose angeschlossen. Die Motherbox Mini hingegen ist der drahtlose Akku für unterwegs: Der wird an der Steckdose geladen und lädt dann seinerseits das Smartphone beispielsweise im Rucksack. Die Kapazität beträgt etwa 7.000 Milliamperestunden.

Die Ladeleistung hängt von Gerät und der Entfernung ab. Laut Yank Technologies kann ein Gerät 50 Zentimeter von Motherbox entfernt geladen werden. Die Motherbox Mini hat eine Reichweite von 25 Zentimetern. Mit zunehmender Entfernung nimmt die Ladeleistung ab: Die Motherbox schafft bis knapp 13 Zentimeter 10 Watt, in 25 Zentimetern wird mit 8 Watt, in 50 Zentimetern nur noch mit 2 Watt geladen. Die Motherbox Mini schafft in direkter Nachbarschaft 5 Watt und 25 Zentimetern Entfernung 1 Watt.

Yank Technologies sammelt Geld per Crowdfunding

Die Entwickler wollen das Projekt per Crowdfunding über die Plattform Indiegogo finanzieren. Ziel der Kampagne sind 25.000 US-Dollar. Das ist dreieinhalb Wochen vor Ende bereits übertroffen. Bis dato haben über 260 Unterstützer über 31.000 US-Dollar zugesagt.

Eine Motherbox gibt es derzeit noch für 80 US-Dollar. Eine Motherbox Mini kostet 90 US-Dollar. Ausgeliefert werden sollen die ersten Geräte im September dieses Jahres.

Bei Disney wird der Raum zum Ladegerät

Noch einen Schritt weiter geht Disney Research: Dort wurde ein drahtloses Ladesystem entwickelt, das auch ohne ein Gerät auskommt, das Strom drahtlos überträgt. Stattdessen wird der Raum selbst zu einem drahtlosen Ladesystem.

Dessen Wände, der Boden sowie die Decke bestehen aus Aluminium. Im Raum steht ein dünner Pfeiler aus Kupfer. Der ist zwei geteilt, in dem Zwischenraum befinden sich Kondensatoren. Durch die Wände und den Pfeiler fließen Ströme und erzeugen ein Magnetfeld. Mit einem entsprechenden Empfänger ausgestattet, versorgt das unterschiedliche Verbraucher mit Strom: Das können Mobilgeräte sein, deren Akkus drahtlos geladen werden. Das können aber auch Haushaltsgeräte wie die Lampe, das Radio oder der Ventilator sein, die dann kein Kabel mehr benötigen. Das System kann laut Disney 1,9 Kilowatt übertragen, ohne dass das für einen Menschen schädlich ist.

Quasistatic Cavity Resonance (QSCR) nennen die Disney-Entwickler ihre Technik. Sie stellen sie in einem Aufsatz im Open-Access-Magazin Plos One vor.


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t.zehnder 23. Feb 2017

Bei WLAN geht es darum, möglichst effizient Daten zu übertragen. Die dafür benötigte...

tearcatcher 22. Feb 2017

jetzt wieder Trolle abstempeln? *seufz*

Yeeeeeeeeha 22. Feb 2017

Aha. Und inwiefern steigert das jetzt die Kompetenz eines random Foren-Trolls?



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