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Mobilfunkmast (Symbolbild): Partner mit Infrastruktur bevorzugt
Mobilfunkmast (Symbolbild): Partner mit Infrastruktur bevorzugt (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Drahtloses Internet: Google verhandelt mit Dish Network über Funknetz

Mobilfunkmast (Symbolbild): Partner mit Infrastruktur bevorzugt
Mobilfunkmast (Symbolbild): Partner mit Infrastruktur bevorzugt (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Google will offensichtlich in das Geschäft mit mobilen Internetzugängen einsteigen. Das Unternehmen soll mit dem Satellitenfernsehanbieter Dish Network verhandeln, der über Mobilfunkfrequenzen verfügt und einen Partner sucht.

Google verhandelt mit dem Satellitenfernsehanbieter Dish Network. Beide Unternehmen wollten gemeinsam drahtlose Internetzugänge anbieten, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eingeweihte Quellen.

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Die Verhandlungen seien noch in einer sehr frühen Phase, ein Abschluss sei noch nicht in Sicht. Google sei auch nicht das einzige Unternehmen, zu dem Dish Kontakt aufgenommen hat. Mit wem Dish noch spricht, ist aber nicht bekannt. Weder Google noch Dish wollten sich dazu äußern.

Suche nach Kooperationspartner

Dish hat 2008 Mobilfunkfrequenzen ersteigert und sucht nun Partner für den Aufbau eines drahtlosen Netzes. Das Unternehmen würde am liebsten mit einem Partner zusammenarbeiten, der bereits über die Infrastruktur für drahtlose Internetzugänge verfüge, hatte Dish-Chef Charlie Ergen erklärt.

Es scheint, als wolle Google nicht mehr nur Inhalte anbieten, sondern auch zum Infrastrukturbetreiber werden: In der vergangenen Woche ist in Kansas City Google Fiber gestartet. Die ersten Haushalte haben die von Google verlegten Glasfaseranschlüsse bekommen.

Glasfaser in Kansas

Im Sommer hatte Google angekündigt, in der in den US-Bundesstaaten Kansas und Missouri gelegenen Stadt Internet und Kabelfernsehen über Glasfaserkabel anzubieten. Die Leitungen ermöglichen die Datenraten von 1 GBit/s. Der Internetzugang allein kostet 70 US-Dollar im Monat, in Kombination mit Kabelfernsehen 120 US-Dollar.

Google hatte die Verlegung der Kabel davon abhängig gemacht, ob sich in einem Stadtviertel genug Interessenten registrieren. Das war in fast allen der Fiberhoods genannten Bereiche der Fall. In einer Fiberhood waren die nötigen Reservierungen in nur einer Stunde zusammengekommen.


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