Abo
  • Services:
Anzeige
FCC-Chef Julius Genachowski (2009): Spektrum verkaufen, Staatskasse füllen
FCC-Chef Julius Genachowski (2009): Spektrum verkaufen, Staatskasse füllen (Bild: Mike Blake/Reuters)

Drahtloses Internet: FCC will öffentliches WLAN in den USA

FCC-Chef Julius Genachowski (2009): Spektrum verkaufen, Staatskasse füllen
FCC-Chef Julius Genachowski (2009): Spektrum verkaufen, Staatskasse füllen (Bild: Mike Blake/Reuters)

Die US-Regulierungsbehörde FCC will ein öffentliches WLAN einrichten. Davon erhofft sich die Behörde unter anderem Innovationen im Bereich des Internets der Dinge. Die Reaktionen auf den Vorschlag sind zwiespältig.

Die Federal Communications Commission (FCC) will einen Teil des Funkspektrums für landesweites WLAN reservieren. Unternehmen wie Google und Microsoft unterstützen den Vorschlag der US-Regulierungsbehörde. Die Netzbetreiber sind dagegen.

Die Frequenzen sollen aus dem Bereich kommen, der bisher für die Radio- und Fernsehübertragung genutzt wird. Die Rundfunkstationen müssten also einen Teil ihres Spektrums angeben, der dann an die Regierung geht. Ob sie dazu bereit sind, ist noch nicht klar.

Anzeige

Frei zugängliches Netz

Die Wellen in diesem Teil des Spektrums sind energiereicher als die der üblichen WLAN-Frequenzen. Das bedeutet, sie haben eine größere Reichweite und durchdringen auch Wände. Das Netz würde in allen städtischen sowie vielen ländlichen Regionen zur Verfügung stehen. Und nicht nur das: Der Plan der FCC sei, die Frequenzen frei zugänglich zu machen, berichtet die Washington Post.

Für den Zugang zu dem Netz soll es wenige Hürden geben, zitiert die Tageszeitung aus einer E-Mail von FCC-Chef Julius Genachoswki. Das soll es Unternehmen erleichtern, neue Anwendungen und Dienste zu entwickeln. Dazu könnte beispielsweise die Vernetzung aller möglichen Geräte im Haushalt, der Industrie und in der Medizin gehören, das sogenannte Internet der Dinge.

Unternehmen wie Google und Microsoft unterstützen solche Pläne. Sie glauben ebenfalls, dass sich dadurch der Anreiz ergibt, neue und interessante Anwendungen zu entwickeln. Google etwa könnte seine autonom fahrenden Autos miteinander kommunizieren lassen. Zu den Nutznießern sollen zudem ärmere Bürger zählen, die sich bislang keinen teuren Netzzugang per Mobilfunk leisten können.

Zustimmung von Kommunen

Auch die Kommunen unterstützen diese Idee: Sie könnten dadurch bei der Vernetzung von Schulen und anderen Einrichtungen Geld sparen. Außerdem hoffen sie, dass flächendeckender Netzzugang Besuchern helfen könnte, Sehenswürdigkeiten zu finden, also den Tourismus fördert.

Die großen Mobilfunkanbieter wie AT&T, T-Mobile oder Verizon sind gegen die Pläne der FCC: Sie fürchten um ihr Geschäft mit den mobilen Internetzugängen. Kritik kommt auch aus der Politik: Einige republikanische Politiker stört, dass die FCC das Spektrum kostenlos zur Verfügung stellen will, statt es zu versteigern und damit Geld für die Staatskasse zu sammeln.


eye home zur Startseite



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Waldheim (bei Dresden)
  2. ETAS GmbH, Stuttgart
  3. Flottweg SE, Vilsbiburg Raum Landshut
  4. Computacenter AG & Co. oHG, verschiedene Standorte


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Assassins Creed Origins 39,99€, Watch Dogs 2 18,99€, The Division 16,99€, Steep 17...
  2. mit Gutscheincode "PCGBALLZ" (-23%) 45,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Sonic Forces

    Offenbar aktuellste Version von Denuvo geknackt

  2. KWin

    KDE beendet Funktionsentwicklung für X11

  3. Sprachassistenten

    Alexa ist Feministin

  4. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

  5. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  6. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  7. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  8. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport

  9. Raumfahrt

    Weltraummüll-Räumkommando mit Laserkanonen

  10. Smartphone

    Nokia 2 kommt für 120 Euro nach Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert
Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
  1. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht
  2. Zotac Amp Box (Mini) TB3-Gehäuse eignen sich für eGPUs oder SSDs
  3. Snpr External Graphics Enclosure KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Kochplatte

    Arsenal | 17:29

  2. Re: SJW müssen mal wieder den Spaß aus allem...

    rldml | 17:28

  3. Re: Warum soll ich unentgeltlich Facebook helfen...

    nekronomekron | 17:28

  4. Re: Alexa, wo ist das nächste Freudenhaus?

    aguentsch | 17:28

  5. Re: Auswirkung auf Kaufentscheidung 2018

    S-Talker | 17:27


  1. 17:38

  2. 15:30

  3. 15:02

  4. 14:24

  5. 13:28

  6. 13:21

  7. 13:01

  8. 12:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel