Abo
  • Services:
Anzeige
Akku-Probleme sollen dank Ubeam bald der Vergangenheit angehören.
Akku-Probleme sollen dank Ubeam bald der Vergangenheit angehören. (Bild: John Moore/Getty Images)

Drahtloser Strom: Ubeam legt Prototyp für drahtloses Laden vor

Die US-Firma Ubeam arbeitet an einer drahtlosen Ladetechnologie für Smartphones und Laptops. Nebenbei könnte das System die sichere Übertragung von Daten revolutionieren.

Anzeige

Das US-Unternehmen Ubeam will mit einer neuen drahtlosen Ladetechnik das Akku-Problem von Smartphones und Laptops lösen. Am Mittwoch legte die Firma einen frühen Prototyp vor, der Elektrizität in Ton umwandelt und per Ultraschall durch die Luft schickt. Ein Empfänger wandelt die Wellen anschließend wieder in Strom um und nutzt diesen, um elektronische Geräte aufzuladen.

Die Technologie soll es möglich machen, Geräte auch dann aufzuladen, wenn sie etwa in der Handtasche oder Hosentasche getragen werden. "Damit ist Aufladen so einfach wie eine WLAN-Verbindung", sagte Gründerin Meredith Perry im Interview mit der New York Times. Die 25-jährige Amerikanerin hatte die Technologie ursprünglich für einen Wettbewerb an ihrer Universität entwickelt.

Ladekabel und Adapter könnten überflüssig werden

Die Ladestationen sollen nicht dicker als fünf Millimeter sein und wie eine Tapete an der Wand angebracht werden können. Smartphones und Laptops müssen mit einem Empfänger ausgestattet sein, der die Audiowellen in Strom umwandelt.

Laut Ubeam könnte die Technologie in Zukunft auch dafür sorgen, dass Geräte und Akkus deutlich dünner werden, weil sie nahezu ununterbrochen aufgeladen werden könnten und entsprechend geringere Ladekapazitäten benötigten. "Wenn überall drahtloser Strom zur Verfügung steht, dann muss der Akku nicht mehr besonders groß sein", sagte Perry. Auch Ladekabel und Adapter für Steckdosen im Ausland könnten mit der Ubeam-Technologie in Zukunft überflüssig werden.

Ubeam will auch Flughäfen und Hotels ausrüsten

In der Akku-Technologie hat sich in den vergangenen Jahren wenig getan. Die Leistungen verbesserten sich nur geringfügig und setzen dem Design und der Nutzung von Smartphones und Laptops nach wie vor enge Grenzen. Bestehende Drahtlos-Systeme funktionieren nur mit sehr geringer Reichweite. Bei den Verbrauchern stößt die Technologie deshalb auf wenig Interesse.

Innerhalb der kommenden zwei Jahre will Ubeam seine Technologie auf den Markt bringen. Neben einer Version für den Betrieb im eigenen Haus plant Ubeam auch eine Variante für den Betrieb in Stadien, an Flughäfen oder in Messehallen. Die Firma will ihre Geräte auch an Hotels oder Kaffeeketten verkaufen.

Die Technologie soll laut Ubeam auch die sichere Übertragung von Daten ermöglichen. Das könnte vor allem für die wachsende Zahl an Haushaltsgeräten interessant sein, die mit dem Internet kommunizieren. Dort gilt die Datensicherheit bislang noch als große Schwachstelle.

Häuserwände als Hindernis

Allerdings gibt es noch Grenzen für den Einsatz. Laut Ubeam funktioniert die Übertragung der Wellen derzeit nicht durch Häuserwände. Anders als ein WLAN-Router müssen Nutzer also in jedem Raum einen eigenen Transmitter installieren, um die Technologie dort nutzen zu können.

Ubeam hat in den USA inzwischen 18 verschiedene Patente für seine Technologie beantragt. Die Firma hat in einer ersten Runde 1,7 Millionen US-Dollar gesammelt. Zu den Geldgebern gehören unter anderen Yahoo-Chefin Marissa Mayer und das Unternehmen Andreessen Horowitz. Derzeit läuft eine weitere Serie-A-Runde.


eye home zur Startseite
casaper 07. Aug 2014

ACK. Wobei ich mir da ja noch Theoretisch vorstellen kann das das Mobilteil quasi die...

Eheran 07. Aug 2014

Ah... shit... stimmt! Dann bleibe ich wohl auch erst noch beim "one" ;)

Anonymer Nutzer 07. Aug 2014

Ein Stadion spendiert 50.000 Leuten Strom kostenlos! Juhu!

Cholera2 07. Aug 2014

QI Ladestation: 15 Euro bei Amazon Galaxy S3 Adapter zum einkleben: 7 Euro Ebay...

Its_Me 07. Aug 2014

Kommt drauf an. welchen Frequenzbereich die verwenden. Fledermäuse hören bis max. 200...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. WALHALLA Fachverlag, Regensburg
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  3. MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN, Berlin
  4. Robert Bosch GmbH, Berlin


Anzeige
Top-Angebote
  1. 499,99€ - Wieder bestellbar. Ansonsten gelegentlich bezügl. Verfügbarkeit auf der Bestellseite...
  2. 349€ inkl. Abzug (Vergleichspreis 452€)
  3. (u. a. Far Cry Primal Digital Apex Edition 22,99€, Total War: WARHAMMER 16,99€ und Total War...

Folgen Sie uns
       

  1. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  2. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  3. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  4. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  5. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut

  6. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  7. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  8. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  9. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  10. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Sinnfrage

    motzerator | 14:59

  2. Re: Wie sicher sind solche Qi-Spulen vor Attacken?

    Johnny Cache | 14:59

  3. Re: Der starke Kleber

    iKnow23 | 14:58

  4. IP-Sperren SIND Netzsperren!

    Vögelchen | 14:56

  5. Es ist erstaunlich, dass...

    Vögelchen | 14:51


  1. 15:08

  2. 14:28

  3. 13:28

  4. 11:03

  5. 09:03

  6. 17:43

  7. 17:25

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel