Abo
  • Services:

Dragonfly: Google verknüpft in China Suchanfragen und Telefonummer

Vor acht Jahren hat sich Google aus China zurückgezogen, weil das Unternehmen nicht mehr nach den Vorgaben der Regierung in Peking filtern wollte. Googles neue für China entwickelte Such-App zensiert nicht nur, sondern erfasst sogar die Telefonnummern ihrer Nutzer.

Artikel veröffentlicht am ,
Projekt Dragonfly: Joint Venture in China pflegt die Blacklist
Projekt Dragonfly: Joint Venture in China pflegt die Blacklist (Bild: Tangi Bertin/CC-BY 2.0)

Eine personalisierte Suche der ganz besonderen Art hat Google für seinen Neustart in China geschaffen: Die für Mobilgeräte entwickelte Suche mit dem Codenamen Dragonfly verknüpft die Suchanfrage mit der Telefonnummer des Nutzers.

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Flensburg
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Dragonfly ist für das mobile Betriebssystem Android entwickelt worden. Durch die Verknüpfung von Suche und Mobilfunknummer könnten die Sicherheitsbehörden Nutzer überwachen und herausfinden, wer wonach gesucht habe, berichtet das US-Onlinemagazin The Intercept unter Berufung auf Informanten mit Insider-Wissen. Die Daten sammelt Google. Verlangten die Sicherheitsbehörden jedoch deren Herausgabe, könnten sie die Nutzer identifizieren, die nach verbotenen Informationen gesucht haben.

The Intercept hatte bereits berichtet, dass Google die Suchergebnisse entsprechend den Vorgaben der Regierung zensieren werde. 2010 hatte Google sein chinesisches Angebot abgeschaltet, weil das Unternehmen Suchergebnisse nicht mehr filtern wollte.

Nach neuen Dokumenten, die The Intercept zugespielt wurden, hat Google bereits eine Liste mit verbotenen Begriffen zusammengestellt. Diese enthält beispielsweise die chinesischen Begriffe für Menschenrechte, Studentenprotest und Nobelpreis. Die Suchmaschine soll von einem Joint Venture aus Google und einem chinesischen Unternehmen betrieben werden. Deren Mitarbeiter sollen künftig die Liste nach den offiziellen Vorgaben aktualisieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 915€ + Versand
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. ab 399€

Prinzeumel 17. Sep 2018 / Themenstart

Also wenn ich morgens aus dem haus gehe verschwende ich keinen Gedanken daran ob ich bei...

magslamenas 16. Sep 2018 / Themenstart

Ach, komm. Als nächstes behauptest du noch, die Menschen in Nordkorea wären unglücklich...

azeu 16. Sep 2018 / Themenstart

Im Kommunismus auch nicht, in einer Diktatur genauso wenig. Mir fällt aus dem Stegreif...

plutoniumsulfat 16. Sep 2018 / Themenstart

Leider nein.

schnedan 16. Sep 2018 / Themenstart

wie gut das diese Menschen zwischen den ihnen garantierten/gewährten Rechten und der...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Frequenzauktion Auch die SPD will ein erheblich besseres 5G-Netz
  2. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  3. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /