• IT-Karriere:
  • Services:

DragonflEye: US-Forscher lassen Cyborg-Libelle fliegen

Die Cyborgs kommen: Forscher in den USA haben aus einer Libelle einen kybernetische Organismus gemacht. Sie steuern das Insekt, indem sie sein Nervensystem beeinflussen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cyborg-Libelle: Nerven durch Licht stimuliert
Cyborg-Libelle: Nerven durch Licht stimuliert (Bild: Draper)

Hier fliegt der Cyborg: US-Forscher haben eine Libelle zur Drohne gemacht und fliegen lassen. Sie steuern die Libelle, indem sie die Kommandos direkt an ihr Nervensystem übermitteln. Das Projekt DragonflEye ist eine Kooperation des US-Forschungs- und Entwicklungsunternehmens Draper und des Howard Hughes Medical Institute (HHMI).

Stellenmarkt
  1. Henkell & Co. Sektkellerei KG, Wiesbaden
  2. Stadtwerke Bayreuth über Jörg Herrmann - Die Personalberater eK, Bayreuth

Über Optroden stimulieren die Wissenschaftler mit Lichtsignalen die Interneuronen der Libelle - das sind die Neuronen, die für das Lenken zuständig sind. Damit die Nerven auf die Lichtsignale reagieren, wurde die Libelle zuvor genetisch verändert.

Nerven werden mit Licht stimuliert

Die Nervenzellen werden so manipuliert, dass sie lichtempfindlichen Proteine bilden. Die Proteine reagieren auf Licht in einer bestimmten Farbe und können so aktiviert oder deaktiviert werden. Das ermöglicht es, die Interneuronen gezielt zu stimulieren und darüber die Flugmuskulatur zu steuern.

  • Cyborg-Insekt: US-Forscher haben eine Libelle mit einer Steuerelektronik ausgestattet. (Foto: Draper)
  • Diese stimuliert bestimmte Nerven, die die Flugmuskulatur steuern. (Foto: Draper)
  • Das ermöglicht, die Libelle fernzusteuern, ohne ihre Flugfähigkeit zu beeinträchtigen, (Foto: Draper)
  • Die elektronischen Systeme, die in dem Rucksack stecken (Foto: Draper)
  • Frühe Visualisierung (Foto: Draper)
Cyborg-Insekt: US-Forscher haben eine Libelle mit einer Steuerelektronik ausgestattet. (Foto: Draper)

Der Rucksack scheint die Libelle beim Flug nicht zu beeinträchtigen - das Video zeigt, wie das Insekt offensichtlich unbehindert von der Last fliegt. Bei früheren Experimenten mit Cyborg-Insekten haben die Forscher Käfer gesteuert, indem sie Fühler und Sensoren beeinflussten oder deren Muskeln stimulierten.

Die Libelle behält ihre Flugfähigkeit

Vorteil der optogenetischen Stimulation ist, dass die Libelle gesteuert werden kann, ohne dass sie ihre Flugfähigkeit verliert. Die Optogenetik kombiniert dazu Methoden aus der Optik und der Genetik.

Derartige Projekte sind nicht unumstritten: Es ist bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen, ob Insekten so etwas wie Bewusstsein oder Empfindungen haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 05. Jun 2017

Es geht nicht darum ob das Baby die Schmerzen irgendwie empfinden kann sondern ob ich als...

Kleba 03. Jun 2017

Vielleicht ist es auch ein Ergebnis der Forschung um das CRISPR-Verfahren, welches die...

kaymvoit 02. Jun 2017

Neuroscience. Das ist aber nicht zwingend das Studienfach, auch wenn das teilweise...

kaymvoit 02. Jun 2017

Dir ist schon klar, das man gerade bei Insekten die gesamte neuronale Aktivität...

Shik3i 02. Jun 2017

Es sind Licht- und keine Stromimpulse.


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht: Acht Wörter sollen reichen
Gesetzentwurf zum Leistungsschutzrecht
Acht Wörter sollen reichen

Auszüge von mehr als acht Wörtern sollen beim Leistungsschutzrecht lizenzpflichtig werden, von Vorschaubildern ist keine Rede mehr.
Von Justus Staufburg

  1. Medienstaatsvertrag Droht wirklich das Ende des Urheberrechts?
  2. Leistungsschutzrecht Drei Wörter sollen ...
  3. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

    •  /