Dragon Racing: Faraday Future steigt offenbar bei der Formel E wieder aus

Der Elektroautohersteller Faraday Future könnte aus Geldnot bei der Formel E wieder aussteigen. Der Mutterkonzern LeEco soll sich mit dem Bau von Elektroautos übernommen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Formel-E-Fahrzeug von Faraday Future
Formel-E-Fahrzeug von Faraday Future (Bild: Faraday Future)

Wegen der finanziellen Schwierigkeiten von Faraday Future könnte dessen Teilnahme an der Formel E gefährdet sein. Mehrere Quellen gaben laut The Verge an, das Engagement des Unternehmens in der elektrischen Rennserie könnte in Zukunft schwierig werden. Faraday teilte The Verge aber mit, dass es noch keine endgültige Entscheidung über einen Verbleib in der Formel E gebe. Die dritte Saison der Formel E endete im Juli 2017.

Stellenmarkt
  1. Digital Consultant (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. IT Manager / Digitalisierungsarchitekt (m/w/d)
    Siedlungswerk GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Faraday Future stieg erst vor einem Jahr beim Rennstall Dragon Racing ein, der in der Formel E fährt. Faraday wurde Technologiepartner und wollte die Erfahrungen aus dem Rennsport in seine Elektroautos einfließen lassen.

Ein Problem könnte sein, dass Faraday Future mit Marco Mattiacci einen der wichtigsten Fürsprecher für die Teilnahme an der Formel E im Dezember 2016 verlor. Mattiacci war Teamchef von Ferraris Formel-1-Team. Das Formel-E-Projekt soll laut The Verge seine Idee gewesen sein. Auch Nate Schroeder, Faradays Motorsport-Teamchef, verließ das Unternehmen im Juli 2017, was auf seiner LinkedIn-Seite nachzulesen ist.

Der chinesische Elektroautoentwickler LeEco musste sich Anfang 2017 von einem neu erworbenen Grundstück in Kalifornien trennen, auf dem die Nordamerikazentrale entstehen sollte. LeEco steht auch mehrheitlich hinter dem Elektroautohersteller Faraday Future. Schon Mitte November 2015 hieß es in einer E-Mail an die Mitarbeiter, dass sich LeEco übernommen habe. Anfang Juli 2017 wurde bekannt, dass Vermögenswerte des Vorsitzenden Jia Yueting im Wert von 182 Millionen US-Dollar eingefroren worden seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /