Automatische Angriffe

Gegen die - zugegebenermaßen nicht sonderlich starken - Feinde haben die Kameraden, deren Kontrolle der Computer übernommen hat, einen erstaunlich starken Eindruck hinterlassen. Gerade die Magier scheinen sehr gut darin zu sein, mit Flammenwänden und Energiebällen im Eiltempo unter den Gegnerscharen aufzuräumen.

Auch der alte Rollenspieler-Faulpelz-Trick funktioniert bestens: also mit einer Figur zu einem Gegner laufen, die direkte Steuerung eines anderen Helden übernehmen und zusehen, wie der gerade verlassene Held nun mit den KI-Algorithmen unseren Job erledigt.

Uns haben vor allem die Kämpfe im taktischen Übersichtsmodus gefallen. Allerdings schien uns die Kamera etwas zu dicht über dem Boden zu hängen. Auf eine entsprechende Nachfrage bei Bioware, ob sich das manuell ändern lasse, kam die Antwort, dass die Designer derzeit generell überlegten, sie etwas höher zu positionieren.

Beim Anspielen auf der Gamescom 2014 haben wir die - trotz gewollter Tristesse - prächtig anzusehende PC-Version mit einem Gamepad der Xbox 360 gespielt. Eine echte Tastatur- und Mausbedienung wäre uns lieber gewesen, aber immerhin hat uns so die neu belegte rechte Triggertaste gefallen, mit der wir das Geschehen in der Übersicht ganz einfrieren oder langsam ablaufen lassen können.

Die eigentliche Quest haben wir in unserer gut 50 Minuten langen Anspiel-Session übrigens nicht gelöst. Das lag vor allem daran, dass wir zu viel Zeit damit verbracht haben, links und rechts vom Wegesrand Siedlungen und Dörfer zu untersuchen und zu kämpfen. Spätestens im fertigen Spiel retten wir dann aber hoffentlich doch die entführten Soldaten.

Dragon Age Inquisition befindet sich derzeit in der Endphase der Entwicklung. Bioware ist mit Feintuning - etwa der Kamera - sowie dem Fixen von Bugs beschäftigt. Das Spiel soll am 20. November 2014 für Windows-PC, Xbox 360 und One sowie für Playstation 3 und 4 erscheinen.

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 Dragon Age angespielt: Helden im Matsch
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