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Dr. Mario World im Test:
Spielspaß für Privatpatienten

Schlimm süchtig machendes Gameplay, zuckersüße Grafik im typischen Nintendo-Stil und wunderbare Dudelmusik: Der Kampf von Dr. Mario World gegen böse Viren ist ein Mobile Game vom Feinsten – allerdings nur für Spieler mit gesunden Nerven oder tiefen Taschen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Dr. Mario World (Bild: Nintendo)
Artwork von Dr. Mario World Bild: Nintendo

Schrecklich – alles ist voller Viren. Rote, blaue und grüne, manchmal gelbe. Zum Glück gibt es Dr. Mario, der mit der gezielten Gabe von farbigen Pillen die Gefahr in wenigen Minuten zurückdrängt. Das klappt so einfach natürlich nur in einem Computerspiel, im konkreten Fall in Dr. Mario World. Das Mobile Game von Nintendo basiert auf einem Klassiker, dessen erste Fassung im Jahr 1990 erschien. Wichtigster Unterschied der Neuauflage: Die Pillen fallen nicht von oben nach unten, sondern werden von einer Flüssigkeit nach oben getragen.

Um Viren zu eliminieren, müssen wir eine horizontale oder vertikale Reihe aus drei Schädlings- oder Pillenblöcken bilden. Das klingt ein wenig nach Tetris, spielt sich aber anders. Ein wesentlicher Unterschied: In den meisten Levels haben wir keinen Zeitdruck, sondern können in Ruhe überlegen, wo und wie die am Bildschirmrand sichtbaren nächsten zwei Pillen am besten passen, um die Keime möglichst effektiv zu bekämpfen. Ein weiterer Unterschied, der vor allem in den späteren Levels wichtig wird: Wir können die Pillen auch hinter Mäuerchen ziehen – das ist nicht unbedingt logisch, funktioniert dank der erstklassigen Steuerung aber auch auf kleinen Displays sehr gut.

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