Abo
  • Services:

DPTS1: Sonys Digital Paper kostet mehr als 1.000 US-Dollar

In den USA will Sony mit dem DPTS1 eines der ersten großen E-Ink-Geräte auf den Markt bringen. Von der Biegsamkeit des Bildschirms ist noch nichts zu sehen, dafür ist das Gerät aber sehr leicht und soll drei Wochen mit einer Akkuladung auskommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der E-Reader DPTS1
Der E-Reader DPTS1 (Bild: Sony)

Unter dem Namen DPTS1 erscheint im Mai 2014 in den USA eines der ersten Geräte mit einem großen E-Ink-Display. Sonys Angaben zu dem 13,3-Zoll-Bildschirm entsprechen denen des Fina genannten Displays von E-Ink, vermutlich handelt es sich also um das gleiche Bauteil.

Stellenmarkt
  1. Technische Informationsbibliothek (TIB), Hannover
  2. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg, München

Auf Basis dieses Displays hat Sony aber einen besonders leichten und ausdauernden E-Book-Reader gebaut, der auch handschriftliche Notizen aufnehmen kann. Eine Schrifterkennung erwähnt das Unternehmen bisher nicht. Von ähnlich großen Tablets unterscheidet sich das Gerät vor allem durch Gewicht und Laufzeit: Der DPTS1 wiegt nur rund 360 Gramm und soll ohne WLAN-Verbindung drei Wochen durchhalten. 24.000 Seitenwechsel sind dabei möglich, das ist auch die einzige Aktion, bei der ein E-Ink-Display nennenswert Energie benötigt. Mit eingeschaltetem WLAN, das die Standards b/g/n unterstützt, soll das Gerät zwei Wochen durchhalten.

Das Display, das etwas größer als ein A4-Blatt ist, zeigt im Hochformat 1.200 x 1.600 Pixel, die 16 Graustufen aufweisen können. Mit einem induktiven Stift, der mitgeliefert wird, kann darauf geschrieben oder gezeichnet werden. Der Bildschirm ist flexibel, wie weit er sich ohne Bruch biegen lässt, zeigt Sony aber bisher noch nicht. Als einziges darstellbares Dateiformat gibt das Unternehmen bisher PDF an. Der interne Speicher des Geräts ist 4 GByte groß, knapp 3 davon sollen für den Nutzer noch frei sein. Reicht das nicht aus, kann eine Micro-SD-Karte verwendet werden. Aufgeladen und mit Daten bespielt wird der Reader über eine Micro-USB-Buchse. Mit externem Netzteil soll das Gerät in 2,5 Stunden vollständig geladen sein.

Auf einer eigenen Seite zum auch nur "Digital Paper" genannten Gerät sieht Sony vor allem jene Berufe als Einsatzmöglichkeit, in denen viel mit Papier gearbeitet wird. Als Beispiele gibt das Unternehmen Rechtsanwälte, Politiker und Lehrer an. Daher auch der Vergleich mit Papier bei der Dicke des DPTS1, die nur gut sieben Millimeter beträgt - das entspricht Sony zufolge 30 Druckseiten.

Mit einem Preis, der laut US-Berichten rund 1.100 US-Dollar betragen soll, ist das große E-Paper wohl auch nur für den professionellen Einsatz interessant. Ob und wann das Gerät auch in Europa vertrieben wird, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

ostseefisch 30. Mär 2014

... also wenn ich richtig rechne, hat das Display bei 13,3 Zoll und 1600 * 1200 Pixeln...

Endwickler 29. Mär 2014

Wenn das nur Peanuts sind und man seine Bücher auf Reisen mit dem Ding lesen will.

Everesto 28. Mär 2014

als e-Ink zuerst vorgestellt wurde, war die in den Medien verbreitete Vorstellung, da...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

    •  /