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DPD, GLS und Hermes: Offenes System eBoxx arbeitet mit Schlüssel oder App

Burg-Wächter weiß noch nicht, was seine Paketbox eBoxx mit Parcellock System kosten wird. Aber einige Details zur Bedienung des offenes Systems gab der Hersteller heute bekannt.
/ Achim Sawall
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Die Box mit Parcellock-Technik (Bild: Parcellock)
Die Box mit Parcellock-Technik Bild: Parcellock

Der Hersteller Burg-Wächter hat Angaben zur Technik der offenen Paketbox eBoxx mit Parcellock System veröffentlicht. Wie das Unternehmen am 27. Oktober 2015 bekanntgab(öffnet im neuen Fenster) , können Besitzer ihre eBoxx per Schlüssel oder Smartphone-App öffnen.

Anwender legen online fest, für welche Dienstleister sie ihren Paketkasten freigeben. Der Zusteller erhalte für jede Aktion einen generierten Zugangscode, ähnlich der TAN beim Onlinebanking, der einmalig gültig ist und nur für die Dauer des Öffnungsprozesses gelten soll. Jeder Zugriff auf das System soll im Protokoll vom Eigentümer nachvollziehbar sein. Freigeschaltete Paketdienste legen Pakete ab und nehmen Retouren wieder mit. Das System könne für weitere Lieferdienste wie Kuriere, Biokisten-Bringdienste oder Apotheken freigeschaltet werden. Zudem ließen sich Paketkästen und Pakettaschen auch für den privaten Versand von Paketen nutzen.

Die Paketdienste DPD, GLS und Hermes wollen über ihr Gemeinschaftsunternehmen Parcellock das offene Paketkastensystem für Haushalte auf den Markt bringen. Der Sicherheits- und Briefkastenhersteller Burg-Wächter ist einer der Partner.

Parcellock System soll im Sommer 2016 starten

Den Paketkasten mit Parcellock System soll es ab Sommer 2016 geben. Für Wohnungstüren für Bewohner von Mietshäusern gibt es eine Pakettasche mit Parcellock System. Das Modell basiert auf Entwicklungen des Pakettaschen-Startups Locumi.

Angaben zum Preis konnte Burg-Wächter auf Anfrage von Golem.de noch nicht machen.

Die DHL, die Paketsparte der Deutschen Post, hatte ihren Paketkasten im Mai 2014 angekündigt. Der DHL-Paketkasten ist für Konkurrenten nicht zugänglich. Parcellock-Geschäftsführer Dirk Reiche sagt, das Parcellock System sei ein Gegenmodell zu geschlossenen Lösungen.


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