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Dota: Blizzard und Valve einigen sich im Markenstreit

Wer darf den Namen Dota – die Abkürzung für Defense of the Ancients – künftig in kommerziellen Produkten verwenden? Um diese Frage ging es in einem Rechtsstreit zwischen Blizzard und Valve , der jetzt beigelegt ist.
/ Peter Steinlechner
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Artwork Dota 2 (Bild: Valve Software)
Artwork Dota 2 Bild: Valve Software

Eigentlich stammt Defense of the Ancients – oder schlicht Dota – aus dem Umfeld von Blizzard(öffnet im neuen Fenster) – die Modifikation entstand schließlich auf Basis von Warcraft 3. Ein bisschen seltsam war es da schon, dass mit Valve(öffnet im neuen Fenster) ein anderes Unternehmen den Namen in einem kommerziellen Produkt verwendet, nämlich im 2010 angekündigten Dota 2. Im Februar 2012 hatte Blizzard dann seine Anwälte beauftragt, zu verhindern, dass Valve für den Namen Markenschutz in Anspruch nehmen kann.

Dota 2 – Trailer (Gamescom 2011)
Dota 2 – Trailer (Gamescom 2011) (01:54)

Jetzt haben sich die beiden Unternehmen laut einer Meldung auf Gamasutra.com(öffnet im neuen Fenster) geeinigt. Für kommerzielle Produkte wie Dota 2 kann Valve das Kürzel verwenden. Blizzard darf es weiterhin für Karten benutzen, die Spieler auf Basis von Warcraft 3 oder Starcraft 2 erstellt haben. Das intern bei Blizzard entwickelte Dota allerdings trägt künftig den Namen Blizzard All-Stars.


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