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Dota 2: KI besiegt mit eigener Heldenwahl ehemalige Profis

Das KI-Forschungsprojekt Open AI macht mit Dota 2 große Fortschritte: In einem neuen Showturnier haben die Algorithmen es nun ohne Beschränkung auf wenige Helden mit ehemaligen Profis aufgenommen. Der dafür nötige technische Aufwand steigt aber enorm.

Artikel veröffentlicht am ,
Dota-2-Veranstaltung von Open AI
Dota-2-Veranstaltung von Open AI (Bild: Open AI)

In San Francisco hat das nichtkommerzielle Forschungsprojekt Open AI vor Publikum eine weitere Runde im Kampf Mensch gegen Maschine ausgetragen - wie schon im Juni 2018 erneut in Dota 2. Bei den drei Partien sind fünf sehr gute Spieler, von denen vier ehemalige Profis sind, gegen die Algorithmen in die Schlacht gezogen. Die ersten beiden Matches haben die Algorithmen gewonnen, im dritten die Menschen. Allerdings: Nur in dieser Partie musste die KI mit Helden antreten, die vom Publikum ausgesucht wurden - und das hat es den Computern absichtlich relativ schwer gemacht.

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Im Blog beschreiben die Macher von Open AI einige grundlegende Unterschiede gegenüber dem letzten Showkampf. So gab es diesmal keine vorgegebene Heldenauswahl, sondern beide Seiten mussten ihre Helden (bis eben auf die KI in der dritten Partie) selbst auswählen, was zu den schwierigeren und wichtigeren Entscheidungen in Dota 2 gehört.

Außerdem haben die Entwickler ein neues System vorgestellt, das schon vor den Matches die Siegwahrscheinlichkeit von Five ermittelt - Five wird von Open AI gelegentlich als Name für die Computersysteme verwendet. In den beiden ersten Partien haben sich die Algorithmen nach der Heldenauswahl selbst eine Siegchance von 95 Prozent und dann von 76,2 Prozent gegeben. Bei der dritten Partie haben sie sich selbst nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 2,9 Prozent als Gewinner prognostiziert, was dann ja offensichtlich ebenfalls korrekt war.

Anhand einer Kennzahl beschreiben die Forscher, wie groß der Aufwand für die sich selbst optimierenden Systeme von Five ist. Für die Partien im Juni geben sie eine geschätzte theoretische Rechenleistung von 40 Petaflop pro Sekunde an, nun seien insgesamt rund 190 Petaflop pro Sekunde nötig gewesen. Erstmals habe man die Daten nach den Verbesserungen des Codes nicht von Grund auf neu berechnet, sondern auch ältere Daten mitverwendet.

Die Forscher von Open AI verfeinern derzeit die Algorithmen weiter und beseitigen Bugs, um im August 2018 ihr selbstgestecktes Ziel zu erreichen. Sie möchten beim wichtigsten Dota-2-Ereignis des Jahres, dem Turnier The International im kanadischen Vancouver, gegen die besten Spieler überhaupt antreten und gewinnen. Allerdings geht es ihnen nicht um den Millionenpreis - sie treten außer Konkurrenz an.



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theonlyone 08. Aug 2018

Wenn du 1 Hero mit einer KI trainieren kannst , dann kannst du das eben auch skalieren...

theonlyone 08. Aug 2018

Aktuell ist das nicht der Fall. Planungsaufgaben zu lösen kann eine KI gut machen, bei...


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