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Doppelrücktritt bei den Piraten: Julia Schramm und Matthias Schrade verlassen den Vorstand

Julia Schramm, Mitglied im Bundesvorstand der Piratenpartei, tritt von ihrem Amt als Beisitzerin zurück. Die 27-Jährige war nach der Veröffentlichung ihres Buches "Klick mich" kritisiert worden. Matthias Schrade hat ebenfalls seinen Rücktritt als Beisitzer bekanntgegeben. Er halte es nicht mehr aus, schreibt er.

Artikel veröffentlicht am ,
Piratenpartei-Chef Bernd Schlömer
Piratenpartei-Chef Bernd Schlömer (Bild: Steve Haak/Golem.de)

Julia Schramm ist von ihrem Amt als Beisitzerin im Bundesvorstand der Piratenpartei zurückgetreten. Das teilte der Vorsitzende der Partei, Bernd Schlömer, am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. "Ich muss sagen, ich bedaure den Verlust", sagte Schlömer. Persönliche Gründe hätten Schramm zum Rücktritt veranlasst, erklärte er. Mehr wolle er dazu nicht sagen.

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Schramm äußerte sich in einer Stellungnahme (PDF) mittlerweile selbst zu ihrem Rücktritt. Ihr sei bewusst gewesen, was mit dem Amt auf sie zukommen werde. "Dass jedoch jeden Tag mehr die Anpassung meines Denkens und Handelns an eine alte Politikervorstellung notwendig zu werden scheint, die ich ablehne und nicht bereit bin zu vollziehen, ist ein Umstand, dem ich mich nicht länger aussetzen möchte", schreibt sie.

Kritiker warfen Julia Schramm vor, mit der Veröffentlichung ihres Buches "Klick mich - Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin" bei einem kommerziellen Verlag gegen die Grundsätze der eigenen Partei, die gegen das bestehende Urheberrecht vorgeht, zu handeln.

Kurz nach der Veröffentlichung war das Buch zudem als kostenloser Download im Netz erhältlich gewesen. Wenige Zeit später wurde der Downloadlink vom herausgebenden Knaus-Verlag gelöscht.

Schramm hatte damals zu den Vorwürfen erklärt, sie sehe darin keinen Widerspruch. Sie lehne nicht das Urheberrecht, sondern den Begriff des geistigen Eigentums ab, weil er ein Kampfbegriff sei.

Matthias Schrade geht ebenfalls

Auch Vorstandsmitglied Matthias Schrade verlässt den Vorstand der Piratenpartei. "Ich habe lange mit mir gekämpft und versucht, diesen Schritt zu vermeiden, da ich eigentlich großen Wert darauf lege, eine begonnene Arbeit durchzuziehen. Aber ich halte es inzwischen schlicht nicht mehr aus", schreibt Schrade in seinem Blog.

Die Situation im Bundesvorstand sei durch Johannes' (Ponaders) Alleingänge zuletzt immer schwieriger geworden und habe seit längerem die Arbeit des Bundesvorstandes als Team behindert, gab er an.

Gegenüber Johannes Ponader gab es ebenfalls Rücktrittsforderungen. Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei betonte jedoch, er wolle im Amt bleiben. In einem Tweet teilte er mit, dass Gerüchte zu seinem Rücktritt, die es im Vorfeld gegeben hatte, jeder Grundlage entbehrten. Innerhalb der Partei wurde Ponader immer wieder wegen seiner öffentlichen Auftritte kritisiert - nicht zuletzt von Parteichef Bernd Schlömer.



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sofias 30. Okt 2012

redundanz? eine welt in der alle gleich sind, ist eine dumme, langweilige welt. außerdem...

Trockenobst 29. Okt 2012

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2012/05/PD12_166_811...

tangonuevo 29. Okt 2012

Wenn du besser/schlechter rein über den Geldwert, den jemand besitzt oder bekommt...

/mecki78 29. Okt 2012

Und dort währen sie vielleicht auch (oder erst recht) gelandet, wenn sie noch hundert...

Llame 29. Okt 2012

Kinners, macht jetzt erstmal ne Lehre und gründet ne Familie, damit verbessert ihr...


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