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Doppel-Zero-Day bei Forticlient EMS:
Eine offene Tür ins Unternehmensnetz

Zwei unauthentifizierte Lücken in sechs Wochen, rund 2.000 exponierte Instanzen: Wie Admins Forticlients Management Server jetzt schützen.
/ Steffen Zahn
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Wer den Forticlient EMS kontrolliert, kontrolliert nicht nur eine Software, sondern den Hebel zu allen Maschinen, die er verwaltet. (Bild: paulbr75/Pixabay)
Wer den Forticlient EMS kontrolliert, kontrolliert nicht nur eine Software, sondern den Hebel zu allen Maschinen, die er verwaltet. Bild: paulbr75/Pixabay

Wer Forticlient im Unternehmen ausrollt, vertraut darauf, dass die zentrale Steuerung dahinter sicher ist. Genau diese zentrale Steuerung, der Forticlient Enterprise Management Server, kurz EMS, hat in den vergangenen sechs Wochen zwei kritische Schwachstellen geliefert, die jeweils ohne gültige Zugangsdaten ausnutzbar waren und beide noch vor dem offiziellen Advisory beobachtet wurden.

Den vorläufigen Höhepunkt markiert CVE 2026 35616, eine Schwachstelle mit CVSS 9.1, die laut Fortinet eine Pre-Authentication-API-Bypass-Logik betrifft und einem nicht angemeldeten Angreifer erlaubt, über speziell präparierte Anfragen Code oder Befehle auszuführen(öffnet im neuen Fenster). Fortinet veröffentlichte am 4. April 2026 einen Hotfix für die Versionen 7.4.5 und 7.4.6, ein vollständiges Release mit der Bezeichnung 7.4.7 ist angekündigt, aber zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch nicht verfügbar. Wir erklären, was Admins jetzt tun sollten.

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