Abo
  • Services:
Anzeige
Die Welt-Anti-Dopingagentur hat Details zum Hack bekanntgegeben.
Die Welt-Anti-Dopingagentur hat Details zum Hack bekanntgegeben. (Bild: Marc Braibant/Reuters)

Dopingvorwürfe: Sport-Hacker manipulierten geleakte Dateien

Die Welt-Anti-Dopingagentur hat Details zum Hack bekanntgegeben.
Die Welt-Anti-Dopingagentur hat Details zum Hack bekanntgegeben. (Bild: Marc Braibant/Reuters)

Dokumente werden neuerdings nicht mehr nur veröffentlicht - sondern offenbar vorher bearbeitet. Das behauptet zumindest die Welt-Anti-Dopingagentur Wada, nachdem Hacker vertrauliche Daten von Sportlern veröffentlicht hatten.

Die Welt-Anti-Dopingagentur Wada hat mitgeteilt, dass die Hacker der Gruppe Fancy Bear einige der von ihnen gestohlenen Datensätze von Sportlern vor ihrer Veröffentlichung manipuliert hätten. Außerdem gibt es Details zu dem Hack - und den ergriffenen Gegenmaßnahmen.

Anzeige

Die Hackergruppe mit dem Namen Fancy Bear, die auch unter dem Pseudonym Apt28 oder Sofacy bekannt ist, hatte Mitte September erstmals medizinische Daten von US-Sportlern, unter anderem von Serena Williams, veröffentlicht. Später wurden auch Informationen über deutsche Sportler veröffentlicht.

Eine Analyse der Sicherheitsfirma Fireeye belege, dass neben den Daten zu den Olympischen Spielen in Rio 2016 keine anderen Systeme angegriffen worden seien, schreibt die Agentur. Veröffentlicht wurden Informationen über Athleten aus dem Therapeutic Use Exemptions-Programm (TUE). Dort können Sportler Informationen über verschriebene Medikamente oder genetische Störungen eintragen, die von Drogentests als auffällig eingestuft werden könnten.

Informationen wurden manipuliert

Nach Angaben der Wada sind nicht alle von Fancy Bear veröffentlichten Informationen akkurat - die Agentur wirft der Gruppe eine Manipulation der Informationen vor. Zu Art und Umfang der Veränderungen gibt es derzeit aber noch keine Informationen. Die Zugriffe sollen im Zeitraum vom 25. August bis zum 12. September erfolgt sein.

Als Reaktion auf den per Spear-Phishing durchgeführten Angriff hat die Wada nach eigenen Angaben die Funktion zum automatisierten Zurücksetzen von Passwörtern vorerst deaktiviert. Außerdem wurden das Monitoring des Netzwerks verschärft und mehr möglicherweise sicherheitsrelevante Informationen mitgeloggt. Zudem sollen zahlreiche inaktive Accounts stillgelegt worden sein.

Offenbar wird auch weiterhin versucht, Daten per Phishing abzugreifen. In der vergangenen Woche sollen Nutzer des Wada-Systems E-Mails bekommen haben, die angeblich von Vizedirektor Rob Koehler stammten. Die Wada stellt klar, dass es keine solchen E-Mails gegeben hat.


eye home zur Startseite
Eheran 08. Okt 2016

Wurde nun wirklich manipuliert oder will man damit den Daten ein bisschen Aussagekraft...

HorkheimerAnders 07. Okt 2016

Ein paar junge Leute die einen Zugang exploiten... Sorry aber das sind Kriminelle der...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München
  2. GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld
  3. diconium marketing GmbH, Hamburg
  4. Bechtle Onsite Services GmbH, Neckarsulm


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 499,99€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  2. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  3. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  4. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  5. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  6. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  7. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  8. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  9. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  10. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

iPhone X im Test: Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
iPhone X im Test
Es braucht schon Zwillinge, um Face ID zu überlisten
  1. Homebutton ade 2018 sollen nur noch rahmenlose iPhones erscheinen
  2. Apple-Smartphone iPhone X knackt und summt - manchmal
  3. iPhone X Sicherheitsunternehmen will Face ID ausgetrickst haben

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  2. The Cabin Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Steht doch auf der Datenschutz-Seite von Apple...

    xeneo23 | 04:15

  2. kt

    xeneo23 | 04:14

  3. Re: Richtig so, FDP!

    teenriot* | 03:33

  4. Re: Jedes geschlossene System

    DAUVersteher | 03:22

  5. Re: "fehlenden Tiefbaukapazitäten *in Deutschland*"

    DAUVersteher | 02:52


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel