Abo
  • Services:

Dopamine: Google-Framework soll Machine Learning reproduzierbar machen

Das Forschungsteam von Google Brain stellt mit Dopamine ein quelloffenes Framework bereit, das unter anderem die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen beim sogenannten bestärkenden Lernen erreichen soll. Dopamine basiert auf Tensorflow und soll außerdem ein schnelles Experimentieren mit Ideen ermöglichen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Team von Google Brain möchte Reproduzierbarkeit.
Das Team von Google Brain möchte Reproduzierbarkeit. (Bild: Michele Tantussi/Getty Images)

Aktuelle Forschungsarbeiten zum maschinellen Lernen haben aus unterschiedlichen Gründen oft das Problem, dass deren Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Das Team von Googles KI-Forschungsabteilung Google Brain schreibt dazu in der Ankündigung: "Die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse aus bestehenden Frameworks ist oft zu zeitaufwendig, was zu Problemen bei der wissenschaftlichen Reproduzierbarkeit führen kann". Mit dem nun verfügbaren Framework Dopamine will Google Brain dieses und weitere Probleme lösen.

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. VIRES Simulationstechnologie GmbH, Bad Aibling

Dopamine selbst basiert auf dem vom Google initiierten Machine-Learning-Framework Tensorflow und ist wie dieses in Python geschrieben. Gedacht ist Dopamine für die schnelle und experimentelle Forschungsarbeit im Bereich des sogenannten bestärkenden Lernens (Reinforcement Learning). Hierbei erlernt eine als Agent bezeichnete Software eigenständig eine möglichst optimale Lösung für bestimmte Probleme.

Forscher sollen mit Dopamine vergleichsweise schnell und einfach ihre Designs verbessern, verändern oder gar verwerfen können und ihre Arbeit trotz dieser möglichen Störungen zum Ziel bringen. Um das zu erreichen, ist Dopamine relativ klein gehalten und das Team setzt seinen Fokus dafür auf die Arcade Learning Environment (ALE). Dabei handelt es sich um eine Evaluationsplattform für die Agenten auf Basis Hunderter Spiele für den Atari 2600. Als Teil von Dopamine selbst bietet Google außerdem vier verschiedene Agenten an.

Um die gewünschte Reproduzierbarkeit zu erreichen, stellt das Team vollständige Tests für den Code bereit, wobei die Tests auch als weiterführende Dokumentation gesehen werden könnten, wie es in der Ankündigung heißt. Darüber hinaus folgt das Framework den Empfehlungen einer Forschungsarbeit, die darlegt, wie die empirische Evaluation mit dem ALE standardisiert werden könnte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Folgen Sie uns
       


Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert

Wie funktioniert ein Cocktail-Mixer aus dem 3D-Drucker? Wir haben uns den Hector 9000 des Chaostreffs Recklinghausen mal vorführen lassen und ein bisschen nachgebaut.

Cocktailmixer Hector 9000 ausprobiert Video aufrufen
Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

Digitaler Hausfriedensbruch: Bund warnt vor Verschärfung der Hackerparagrafen
Digitaler Hausfriedensbruch
Bund warnt vor Verschärfung der Hackerparagrafen

Ein Jahr Haft für das unbefugte Einschalten eines smarten Fernsehers? Unions-Politiker aus den Bundesländern überbieten sich gerade mit Forderungen, die Strafen für Hacker zu erhöhen und den Ermittlern mehr Befugnisse zu erteilen. Doch da will die Bundesregierung nicht mitmachen.
Von Friedhelm Greis

  1. Runc Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Container-Host
  2. Security Metasploit 5.0 verbessert Datenbank und Automatisierungs-API
  3. Datenbank Fehler in SQLite ermöglichte Codeausführung

Honor View 20 im Test: Schluss mit der Wiederverwertung
Honor View 20 im Test
Schluss mit der Wiederverwertung

Mit dem View 20 weicht Huawei mit seiner Tochterfirma Honor vom bisherigen Konzept ab, altgediente Komponenten einfach neu zu verpacken: Das Smartphone hat nicht nur erstmals eine Frontkamera im Display, sondern auch eine hervorragende neue Hauptkamera, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei Honor View 20 mit 48-Megapixel-Kamera kostet ab 570 Euro
  2. Huawei Honor 10 Lite mit kleiner Notch kostet 250 Euro
  3. Huawei Honor View 20 hat die Frontkamera im Display

    •  /