Doordash: Größter US-Essenslieferdienst kommt nach Deutschland

In Stuttgart beginnt Doordash aus San Francisco einen Test für Restaurantauslieferungen. Klappt das, sollen weitere Städte folgen.

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Doordash hat weltweit 1 Million Fahrer.
Doordash hat weltweit 1 Million Fahrer. (Bild: DoorDash)

Die größte US-amerikanische Lieferplattform für Restaurants, Doordash, beginnt ihre Expansion nach Deutschland in Stuttgart. Das gab das Unternehmen am 16. November 2021 bekannt. Mit einem Marktanteil von 56 Prozent ist es der größte Lebensmittellieferdienst in den Vereinigten Staaten.

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Andy Fang, Mitgründer und Chief Technologie Officer von Doordash, sagte: "Stuttgart hat eine ausgesprochen vielfältige Gastronomie." Mit der Doordash-App können die Kunden in Stuttgart nun bei lokalen Anbietern bestellen, darunter Masseria, Carls Brauhaus, Enchilada, Mela Kaffee, Frittenwerk und Wirtshaus Drive sowie bei deutschlandweiten Gastro-Ketten wie KFC, Burger King, Backwerk oder L'Osteria.

Doordash bieten den Stuttgarter Händlern außerdem Zugang zu dem Online-Bestellsystem Storefront. Händler können Storefront zu ihren Webseiten hinzufügen und so Online-Bestellungen ermöglichen. "Wenn wir erfolgreich in Stuttgart sind, dienen uns die hier gesammelten Erfahrungen auch in anderen Städten", sagte Fang.

Wie viel nimmt Doordash von den Restrauants?

Zum Start in Deutschland wird Storefront für Geschäfte bis Ende des Jahres provisionsfrei sein, Kosten für Gebühren bei der Zahlungsabwicklung werden den Händlern berechnet.

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Konkurrent Lieferando benachteiligt die Restaurants, oft kleine Familienbetriebe: Bei Auslieferung der Restaurants durch eigene Fahrer kassiert Lieferando 13 Prozent des Bestellwertes. Bei Auslieferung durch Lieferando-Fahrer werden 30 Prozent abgezogen. Welchen Anteil Doordash berechnet, ist noch nicht bekannt.

"Ich möchte klarstellen, dass wir in Deutschland Kurierfahrer Vollzeit über eine Agentur beschäftigen", sagte Fang der Deutschen Presse-Agentur. "Wir bieten ihnen Trainings für die Sicherheit und sie bekommen die Ausrüstung, die sie für ihren Job brauchen - Helme, Handschuhe, Winterjacken. Sie erhalten auch E-Bikes." Zuerst würden 30 Fahrer beschäftigt.

Längere Zeit war Lieferando in Deutschland nahezu der einzige Anbieter für Restaurantlieferungen. Inzwischen ist der Markt für Essenslieferungen umkämpfter. Neben Wolt ist auch der Berliner Konzern Delivery Hero unter seiner Marke Foodpanda wieder auf dem hiesigen Markt unterwegs. Dieser hatte erst 2019 sein gesamtes Deutschlandgeschäft verkauft.

Delivery Hero bietet sowohl Restaurant- als auch Lebensmittellieferungen des täglichen Bedarfs an. In diesem Marktsegment ist Lieferando bislang nicht tätig. Dort sind bereits Wettbewerber wie Gorillas, Flink oder Getir aktiv. Auch Wolt plant eine Erweiterung des Angebots über zubereitete Gerichte hinaus: "Zeitnah soll Wolt auch in Deutschland die 'App für alles' werden", hieß es dazu. Am 9. November 2021 kündigte Doordash die Übernahme von Wolt für über 8,1 Milliarden US-Dollar an. Die Übernahme ist noch nicht abgeschlossen.

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Rolf Schreiter 19. Nov 2021

Vermutlich hat Lieferando nur in wirklich großen Städten eigene Mitarbeiter zum Liefern...

peterbruells 18. Nov 2021

Ach so, Sparkasse. Selbst schuld. Pst: Dafür hat man einfach ein paar tausend in Bar zu...

peterbruells 18. Nov 2021

Ist egal. Vor allem ist der Rechner dann wieder ausgeschaltet. Es seit denn man...

BlindSeer 18. Nov 2021

Doch können sie. Wir haben min. einen Laden der ist bei Lieferando teurer (wahrscheinlich...

BlindSeer 18. Nov 2021

D'Oh! Das war zu offensichtlich und einfach um es sich zu merken... -_-



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