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Doomjobbing:
ITler in einer zermürbenden Bewerbungsspirale

Bei Bewerbungen trifft immer häufiger KI auf KI. Warum sich ITler im Doomjobbing kaputt bewerben und wie sie ihre Chancen verbessern, doch gehört zu werden.
/ Oliver Jessner
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Beim Doomjobbing scrollen Bewerber endlos durch Jobbörsen, schreiben Dutzende Bewerbungen und bekommen oft nicht mal Rückmeldung von den Firmen. (Bild: punttim/Pixabay)
Beim Doomjobbing scrollen Bewerber endlos durch Jobbörsen, schreiben Dutzende Bewerbungen und bekommen oft nicht mal Rückmeldung von den Firmen. Bild: punttim/Pixabay

Überall ist vom IT-Fachkräftemangel die Rede, doch viele passende Anzeigen führen in standardisierte Formulare, automatische Absagen oder vollständige Funkstille. Doomjobbing gibt dem Thema einen griffigen Namen. Es beschreibt den Frust, endlos durch Jobbörsen zu scrollen, Stellenanzeigen zu speichern, Bewerbungen zu verschicken und trotzdem das Gefühl zu haben, in einem kaputten System festzustecken.

Viele Bewerberinnen und Bewerber erhalten Ghost Jobs, automatisierte Absagen, KI-gefilterte Prozesse und Stellenanzeigen, deren tatsächliche Relevanz kaum einzuschätzen ist. Andererseits nutzen auch Bewerber KI für Lebensläufe, Anschreiben und Massenbewerbungen. Dadurch entsteht ein Wettlauf: Bewerber automatisieren Bewerbungen, Unternehmen automatisieren Screening, und beide Seiten vertrauen dem Prozess immer weniger. Wir erklären, wie Bewerber besser durchdringen und warum der KI-gegen-KI-Wettlauf auch für stellenausschreibende Firmen schlecht ist.

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