Doom Eternal Interview: "Jetzt geht es darum, Pixel schöner aussehen zu lassen"

Golem.de hat mit Entwicklern von id Software über das Next-Gen-Update für Doom Eternal und über die Zukunft der Spielegrafik gesprochen.

Ein Interview von veröffentlicht am
Artwork von Doom Eternal
Artwork von Doom Eternal (Bild: id Software)

Ende Juni 2021 hat id Software ein besonders wichtiges Update für Doom Eternal (Test auf Golem.de) veröffentlicht. Damit bietet das Actionspiel Raytracing auf Xbox Series X und Playstation 5 sowie auf PCs. Auf den neuen Konsolen (auch auf der Xbox Series S) gibt es außerdem einen Modus mit einer Bildrate von 120 fps.

Inhalt:
  1. Doom Eternal Interview: "Jetzt geht es darum, Pixel schöner aussehen zu lassen"
  2. Erfahrungen nach der Übernahme durch Microsoft

Die Auswahl erfolgt über bis zu drei Grafikmodi, die Doom Eternal nach dem Update kurz erklärt: Raytracing (Shading und Reflexionen mit 60 fps), Ausgeglichen (bis zu 4K und 60 fps, aber kein Raytracing) sowie 120 fps (kein Raytracing).

Das klingt kompliziert, tatsächlich ist es im Spiel aber gut erklärt. Der Wechsel ist jederzeit ohne Neustart über das Grafikmenü möglich.

Golem.de hat in einem per Videokonferenzsystem geführten Interview mit Billy Khan (Lead Engine Programmer) und Marty Stratton (Executive Producer) von id Software über das Update und weitere Themen gesprochen. Das Entwicklerstudio gehört zu Bethesda/Zenimax und damit inzwischen zu Microsoft.

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Golem.de: Mit welchem der drei neuen Grafikmodi spielen Sie Doom Eternal privat auf den neuen Konsolen?

Billy Khan: Schwierige Frage, ich liebe sie alle. Letztlich hängt es davon ab, in welcher Stimmung ich bin. Wenn ich mich mit einigen der Master-Levels von Doom Eternal wirklich herausfordern möchte, muss ich den Grafikmodus mit 120 fps verwenden, um maximales Feedback zu bekommen.

Aber in der Erweiterung Ancient Gods gibt es diesen coolen Abschnitt mit einer Menge Glas. Dort schalte ich die Reflexionen ein, weil es meinem Gameplay tatsächlich hilft, wenn ich um die Ecke sehen kann.

  • Billy Khan (links) und Marty Stratton (rechts unten) im Gespräch mit Peter Steinlechner von Golem.de
  • Der Raytracing-Modus in Doom Eternal bietet unter anderem Reflexionen. (Bild: id Software/Screenshot: Golem.de)
  • "Ausgeglichen" bietet eine native Auflösung von bis zu 4K. (Bild: id Software/Screenshot: Golem.de)
  • "120 FPS" erlaubt eine besonders hohe Bildrate. (Bild: id Software/Screenshot: Golem.de)
Billy Khan (links) und Marty Stratton (rechts unten) im Gespräch mit Peter Steinlechner von Golem.de

Der ausgewogene Modus sieht allerdings auch fantastisch aus. Man spielt dann das Doom Eternal, das wir ursprünglich ausgeliefert haben - aber in einer höheren Auflösung mit besseren Qualitätseinstellungen. Alle Modi haben etwas zu bieten, es ist wirklich Sache des Spielers, zu entscheiden. Ich tendiere dennoch am meisten zu 120 Hertz - weil ich diese Art von Gameplay liebe.

DOOM Eternal [PlayStation 4]

Golem.de: Marty, was ist mit Ihnen?

Marty Stratton: Ich sehe es ähnlich wie Billy. Es macht Spaß, zwischen den Modi zu wechseln - und es ist ziemlich unkompliziert. Es sind alles sehr gute Optionen. Deshalb ist es so schwierig, sich zu entscheiden.

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Erfahrungen nach der Übernahme durch Microsoft 
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Kein Kostverächter 05. Jul 2021 / Themenstart

Er würde wahrscheinlich (wie ich auch) als Interviewer eine solche Frage nicht stellen...

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