Doom Eternal im Test: Super Mario hört Death Metal

Wenn knallige Gitarrenriffs ertönen und die Schüsse knallen, ist der Doomguy wieder am Werk. In solchen Momenten ist Doom Eternal ein adrenalingeladenes Ballerfest. Alte Serienstärken bringen aber auch alte Schwächen - und einige neue.

Ein Test von veröffentlicht am
Was wäre der Doomguy ohne seine doppelläufige Shotgun?
Was wäre der Doomguy ohne seine doppelläufige Shotgun? (Bild: Bethesda/Screenshot: Golem.de)

Springen, rennen, schießen, sägen - und nebenbei schrummelt ein heftiger Death-Metal-Track. Die 2016 erschienene Neuauflage des Ego-Shooters Doom (Test) war ein voller Erfolg. Das hektische Gunplay und die vielen Möglichkeiten, Dämonen wieder in die Hölle zu schicken, haben vielen Spielern Freude bereitet. Umso größer sind die Erwartungen an den Nachfolger Doom Eternal.

Inhalt:
  1. Doom Eternal im Test: Super Mario hört Death Metal
  2. Verfügbarkeit und Fazit

Nach unserem Test können wir sagen: Das Entwicklerstudio id Software liefert wieder ein furioses Dämonengemetzel ab, das aber ein wenig überladen und stellenweise sehr träge wirkt. Das liegt daran, dass der Doom Guy seinen Zweitjob als Super Mario mit Schrotflinte ernst nimmt und mehr denn je auf Plattformen und an Stangen umherspringt.

Bevor wir mit dem Spielen anfangen, sei gesagt: Unsere Testversion auf Steam benötigt zusätzlich einen Bethesda-Account, der zum Spielen zwingend notwendig ist. Den verbinden wir mit dem Spiel auf Steam, einen weiteren Launcher benötigen wir nicht. Das ist trotzdem recht nervig. Zumindest können wir bei deaktivierten Errungenschaften danach auch offline spielen.

Doom Guy springt auf Plattformen herum

In Doom Eternal kämpfen wir auf diversen Planeten, die mit Monstern und Dämonen befallen sind. Das gute daran: Im Vergleich zum Vorgänger wirkt der neue Teil nicht so rot, braun und schwarz, da uns die Reise auch auf eisige Welten, in Höhlen, durch Dschungel und auch auf die Erde führt. Die Level sind einmal mehr sehr detailliert und optisch interessant. Dabei büßt Eternal etwas von der Klaustrophobie und Düsternis des Mars-Settings ein. Wir finden auch, dass die vielen neuen Sprungeinlagen eigentlich ein vertikaleres Gameplay gerechtfertigt hätten. Allerdings kämpfen wir meist auf einer oder zwei Ebenen gegen die Höllenarmeen.

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Bei den vielen Sprungparts in Levels haben wir gemischte Gefühle: Mal sind sie interessant gestaltet, wenn wir etwa im Flug noch auf einen Knopf schießen müssen, um die Wand vor uns zu öffnen. Ein anderes Mal sind sie einfach frustrierend schwer - vor allem wenn wir einige Upgrades wie bessere Flugkontrolle nicht verwenden. Das ewige Sterben und Respawnen nervt bereits nach zehn Versuchen gewaltig und wir wünschen uns schnell einfach die nächste Dämonenhorde, die wir besiegen können.

Denn die hektischen Ballereien sind einmal mehr exzellent umgesetzt. Wir springen, schießen und schneiden uns mit der Kettensäge durch garstige Viecher, Gargoyles, Zombies und flammenwerfende Biester. Mit etwas Übung wird auch hier schnell jeder Kampf zu einem fließenden adrenalingeladenen Blutrausch, bei dem wir unsere Munition, Gesundheit und Rüstung im Auge behalten müssen. Unsere Spielfigur bewegt sich in Doom Eternal dabei langsamer als zuvor, kann dafür am Boden und in der Luft auf Knopfdruck ausweichen. Das wird auch in Sprungpassagen oft gebraucht.

Wieder erstklassig ist der Death-Metal-Soundtrack vom Komponist Mick Gordon, der auch Songs für den Vorgänger geschrieben hat - der Doom Guy hat einfach einen guten Musikgeschmack!

Bei den immer gleichen Glory Kills braucht er aber eigentlich Nachhilfe.

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Verfügbarkeit und Fazit 
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calamit4s 25. Mär 2020

Es gibt im späteren Verlauf einen Perk, damit GloryKills schneller ablaufen.

quineloe 20. Mär 2020

> Unter dem Begriff Death Die Frage ist nur was dieses "etwas" ist. Definitiv nicht...

Anonymer Nutzer 18. Mär 2020

Heute morgen zur Einstimmung auch die ältere Folge did you know Gaming angeschaut. Im...

demonkoryu 18. Mär 2020

Hihi ^^

Hannes84 18. Mär 2020

Schade, dabei war man doch mit Doom VFR auf einem guten Weg.



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