Abo
  • Services:
Anzeige
Das Doogee Y6 Max 3D
Das Doogee Y6 Max 3D (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Doogee Y6 Max 3D im Hands on: Riesiges Smartphone mit überzeugendem 3D-Display

Das Doogee Y6 Max 3D
Das Doogee Y6 Max 3D (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Doogee ist einer der zahlreichen chinesischen Smartphone-Hersteller auf dem MWC, die ihre meist einfach ausgestatteten Geräte zeigen. Das Y6 Max 3D sticht allerdings durch ein Merkmal hervor: Es hat einen 3D-Bildschirm, und zwar einen ziemlich guten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2017 zeigt der chinesische Hersteller Doogee seine Smartphones - darunter auch das Y6 Max 3D. Das Gerät ist mit seinem 6,5-Zoll-Display riesig und bietet eine Funktion, die kaum ein Smartphone auf dem Markt hat: einen Bildschirm, der ohne Hilfsmittel 3D-Inhalte anzeigen kann.

Anzeige

Im Hands on von Golem.de funktioniert das erstaunlich gut: Die 3D-Videos, die wir uns angeschaut haben, verfügen über einen überzeugenden Stereoeffekt. Schauen wir frontal auf das Display, bemerken wir kaum Artefakte bei der Darstellung. Die Auflösung ist mit 1.920 x 1.080 Pixeln hoch genug, um Inhalte ausreichend scharf anzuzeigen.

  • Das Doogee Y6 Max 3D, ein 6,5-Zoll-Smartphone mit stereoskopischem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Y6 Max 3D hat ein 3D-Display, das stereoskopische Inhalte ohne Hilfsmittel anzeigen kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat eine einzige 13-Megapixel-Kamera - 3D-Inhalte können also nicht direkt mit dem Y6 Max 3D aufgenommen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Videoplayer bietet verschiedene Darstellungsformen von 3D-Inhalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Inneren des Y6 Max 3D stecken ein Mediatek-Prozessor, 3 GByte RAM und 32 GByte Flash-Speicher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone ist dicker als vergleichbare Geräte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Doogee Y6 Max 3D kostet bei Onlineimporteuren zwischen 150 und 180 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Doogee Y6 Max 3D, ein 6,5-Zoll-Smartphone mit stereoskopischem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Stereoeffekte, wie uns entgegenfliegende Pollen, wirken toll. Vergleichen wir den Effekt mit dem eines Nintendo 3DS, so zeigt das Doogee-Smartphone klar eine bessere Qualität. Der vorinstallierte 3D-Videoplayer ermöglicht es uns, die Art der Stereodarstellung zu ändern. So können wir etwa den linken und den rechten Kanal vertauschen oder uns die beiden Kanäle nebeneinander anzeigen lassen.

Nachteil der verwendeten Display-Techik, die einen 3D-Effekt ohne Hilfsmittel ermöglicht, ist ein Schimmern des Bildschirms. Dieses sehen wir immer, wenn wir das Smartphone vor unseren Augen in verschiedene Richtungen neigen. Als störend empfinden wir das nicht, aber es fällt uns auf.

Keine eigenen Stereoaufnahmen mit dem Smartphone möglich

Leider ist es nicht möglich, mit dem Y6 Max 3D auch direkt Stereoaufnahmen selbst anzufertigen. Das Smartphone hat nur eine Kamera, ein 13-Megapixel-Modell von Samsung. Die Bildqualität konnten wir nicht überprüfen, da beim Ausstellungsmodell die Kamera nicht richtig funktionierte. Die Frontkamera hat 5 Megapixel.

Das Gehäuse des Gerätes ist aus Metall, die Verarbeitung ist in Ordnung, aber nicht außergewöhnlich hochwertig. Im Inneren des Smartphones steckt Mediateks MTK6750T, ein bereits älterer Mittelklasseprozessor mit acht Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,5 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der Flash-Speicher 32 GByte. Unterhalb der Rückkamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut.

Die Benutzeroberfläche des Y6 Max 3D ist recht stark angepasst und basiert auf Android 6.0. Dem Hersteller zufolge soll bald ein Update auf Android 7 erfolgen. In den Menüs läuft das Smartphone weitgehend flüssig.

Fazit

Das Doogee Y6 Max 3D ist zu großen Teilen ein typisches preiswertes Smartphone aus China, mit seinem 3D-Bildschirm hat das Gerät aber ein Merkmal, das kaum ein anderes Smartphone auf dem Markt hat. Der stereoskopische Effekt ist überzeugend, die Bildqualität hat uns gefallen.

Es ist allerdings schade, dass wir keine stereoskopischen Aufnahmen direkt mit dem Smartphone machen können. Angesichts eines Preises zwischen 150 und 180 Euro über Importhändler wie Gearbest ist es allerdings verständlich, dass nicht noch eine zweite Kamera eingebaut wurde.

Der Preis ist angesichts der restlichen Ausstattung immer noch sehr gut, auch wenn Käufer sich nicht darauf verlassen sollten, in Zukunft Android-Updates oder einen guten Service bei Problemen zu bekommen. Wer gerne im recht kompakten Format 3D-Inhalte anschauen möchte, dürfte das Y6 Max 3D aber interessant finden - bei dem Preis ist das Smartphone auch als Zweitgerät denkbar.


eye home zur Startseite
Abe112 17. Mär 2017

Schön, dass Ihr alle einen funktionierenden 3d Player auf dem Handy habt. Bei mir haben...

Themenstart

Trollversteher 02. Mär 2017

Weswegen dieser Begriff eigentlich auch - zurecht - kaum noch verwendet wird. Ja, der...

Themenstart

ChMu 02. Mär 2017

Was hat das mit der Funktion zu tun?

Themenstart

spitfire_ch 01. Mär 2017

Da kann ich Dir nur zustimmen. Eigenen 3D Content zu produzieren hätte sich bei diesem...

Themenstart

Hotohori 01. Mär 2017

Ganz genau, darum werde ich mich hüten das zu kritisieren. ;)

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. UCM AG, Rheineck (Schweiz)
  2. Exali GmbH, Augsburg
  3. Fresenius Medical Care Deutschland GmbH, Bad Homburg
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 699,90€ + 3,99€ Versand
  2. 39,99€
  3. 77,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Super Mario Run

    Nintendo bleibt trotz Enttäuschung beim Bezahlmodell

  2. Samsung

    Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

  3. The Ringed City

    From Software zeigt Abschluss von Dark Souls 3 im Trailer

  4. Dieter Lauinger

    Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl

  5. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  6. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden

  7. XMPP

    Bundesnetzagentur will hundert Jabber-Clients regulieren

  8. Synlight

    Wie der Wasserstoff aus dem Sonnenlicht kommen soll

  9. Pietsmiet

    "Alle Twitch-Kanäle sind kostenpflichtiger Rundfunk"

  10. Apache-Lizenz 2.0

    OpenSSL plant Lizenzwechsel an der Community vorbei



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

Buch - Apple intern: "Die behandeln uns wie Sklaven"
Buch - Apple intern
"Die behandeln uns wie Sklaven"
  1. Übernahme Apple kauft iOS-Automatisierungs-Tool Workflow
  2. Instandsetzung Apple macht iPhone-Reparaturen teurer
  3. Earbuds mit Sensor Apple beantragt Patent auf biometrische Kopfhörer

Lithium-Akkus: Durchbruch verzweifelt gesucht
Lithium-Akkus
Durchbruch verzweifelt gesucht
  1. Super MCharge Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen
  2. Brandgefahr HP ruft über 100.000 Notebook-Akkus zurück
  3. Brandgefahr Akku mit eingebautem Feuerlöscher

  1. Re: Betonköpfe

    crazypsycho | 00:12

  2. Re: Nonsense!

    Neuro-Chef | 00:06

  3. Re: Eigentlich doch genial

    crazypsycho | 00:05

  4. Re: Leider alternativ-los...

    Neuro-Chef | 00:05

  5. Re: Jetzt mal halblang!

    bombinho | 00:02


  1. 15:20

  2. 14:13

  3. 12:52

  4. 12:39

  5. 09:03

  6. 17:45

  7. 17:32

  8. 17:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel