Donda Stem Player: Kanye West liefert neues Album mit Remix-Hardware aus

Kanye West verkauft sein kommendes Album Donda im Verbund mit neuartiger Audio-Hardware. Fans sollen damit Remixes seiner Songs erstellen können.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Der Donda Stem Player soll Kanye-West-Fans zu DJs machen.
Der Donda Stem Player soll Kanye-West-Fans zu DJs machen. (Bild: stemplayer.com)

Kanye West eröffnet seinen Fans neue Wege, um mit seiner Musik zu interagieren. Das voraussichtlich am 29. August erscheinende Album Donda verkauft der US-Rapper und Musikproduzent optional mit einem Hardware-Tool namens Donda Stem Player. Das erlaubt es, die Songs des Albums mit wenigen Handgriffen zu bearbeiten und individuelle Remixes zu erstellen.

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Das puckförmige Gadget ist etwa handtellergroß, mit einer Silikonschicht überzogen und verfügt über vier berührungsempfindliche Lichtleisten. Mit denen lassen sich intuitiv unterschiedliche Parameter der Musik-Tracks beeinflussen. Unter anderem isolieren Fans damit einzelne Gesangs- und Instrumentenspuren, ersetzen diese durch andere, wiederholen kurze Sequenzen im Loop oder fügen den Tracks unterschiedliche Audioeffekte hinzu.

Der Donda Stem Player wurde von Kanye Wests Technikmarke Yeezy Tech in Kooperation mit dem Hersteller Kano entwickelt und soll im Verbund mit dem Album 200 US-Dollar kosten. Er ist mit Bluetooth, Kopfhörer- und USB-C-Anschluss sowie Lautstärkereglern, Lautsprechern, haptischem Feedback und 8 Gigabyte internem Speicher ausgestattet. Zudem unterstützt das Gadget nahezu alle gängigen Audioformate.

Videos zeigen Donda Stem Player in Aktion

Im Netz kursieren bereits Videos, die den Donda Stem Player im Einsatz zeigen. Danach zu urteilen, handelt es sich bei dem Gadget in erster Linie um ein spielerisches Tool, um Songs in Echtzeit neu zu arrangieren. Das könnte vor allem als Party-Gag taugen. Inwiefern sich mit dem einfachen Gadget tatsächlich aufwendige Remixes produzieren lassen, lässt sich anhand der Videos aber kaum beurteilen.

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Der Hersteller wirbt damit, dass sich jeder Song mit dem Gerät bearbeiten lässt. Tatsächlich dürfte das aber nur für spezielles Audiomaterial im sogenannten Stem-Format gelten. Dabei handelt es sich um Audiodateien, die in vier Spuren unterteilt sind. In der Regel liegen darin Schlagzeug, Bass, Harmonien und Gesang separat vor. DJs nutzen dieses Format häufig, um Remixe zu erstellen und Tracks unterschiedlicher Songs miteinander zu kombinieren.

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Ob Kanye-West-Fans bereit sind, für ein Spaß-Gadget 200 US-Dollar zu zahlen, bleibt abzuwarten. Insbesondere, weil sich ein ähnliches Tool wohl problemlos und deutlich günstiger als Smartphone-App hätte realisieren lassen.

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