Donald Trump: US-Chiphersteller dürfen Huawei wieder beliefern
Huawei kann wieder Komponenten aus den USA beziehen: US-Präsident Donald Trump will Lieferungen von US-Unternehmen an den chinesischen Smartphone-Hersteller und Netzausrüster wieder zulassen. Das gab Trump nach dem G20-Treffen in Japan bekannt.
Trump hatte mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping beim Treffen der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vereinbart, die Verhandlungen über ihre Handelsbeziehungen wieder aufzunehmen. Trump soll zudem zugesagt haben, Strafzölle, die er bereits angedroht hatte, nicht einzuführen.
Thema des knapp anderthalbstündigen Gesprächs war auch der US-Boykott gegen Huawei. "Ich habe zugestimmt, dass der Verkauf von Produkten weiter erlaubt wird" , sagte Trump nach dem Treffen mit Xi. Allerdings müsse der Fall Huawei "bis zum Ende aufgespart werden" , sagte er und meinte damit offenbar das Ende der Verhandlungen.
Trump hatte Huawei vorgeworfen, eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA zu sein und die Geschäftsbeziehungen von US-Unternehmen mit dem chinesischen Konzern stark eingeschränkt. Die USA hatten sogar versucht, ihre Verbündeten dazu zu erpressen, sich dem Boykott anzuschließen .
Die großen US-Chiphersteller wie Intel, Qualcomm und Xilinx waren mit dem Boykott laut Trump "nicht glücklich" . Sie wollen wieder Geschäfte mit Huawei machen . Einige haben bereits nach Möglichkeiten gesucht, das Embargo zu umgehen .
Trump bewertete das Treffen mit Xi als ausgezeichnet: "Wir sind wieder auf dem richtigen Weg." Die USA und China führen seit etwa einem Jahr einen Handelskrieg mit Strafzöllen. Das schadet nicht nur den beiden Ländern und bremst dort das Wachstum. Auch andere Volkswirtschaften spüren die Auswirkungen.
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