Abo
  • IT-Karriere:

Donald Trump: Das Treffen mit dem Feind

Im Wahlkampf war die Stimmung zwischen Donald Trump und den Granden des Silicon Valley schlecht. Jetzt hat er sie zu einem gemeinsamen Treffen nach New York eingeladen. Ob sich die Wunden heilen lassen, ist unklar. Nötig aber haben es beide Seiten.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Donald Trump hat die Chefs des Silicon Valley eingeladen.
Donald Trump hat die Chefs des Silicon Valley eingeladen. (Bild: Flickr/iphonedigital/CC-BY-SA 2.0)

Das Silicon Valley wollte Donald Trump nicht als Präsidenten. Und der Milliardär machte die Tech-Branche im Gegenzug oft zum Ziel seiner Verbalattacken. Als Treiber der Globalisierung seien sie für die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach China verantwortlich. Außerdem unterstützten die Konzerne mit ihren Verschlüsselungstechnologien Terroristen und Kinderschänder.

Inhalt:
  1. Donald Trump: Das Treffen mit dem Feind
  2. Massenüberwachung hat das Verhältnis zerrüttet

Jetzt müssen beide Seiten notgedrungen lernen, miteinander auszukommen. Ein erstes Treffen am Mittwoch soll dabei helfen. Eingeladen sind Medienberichten zufolge unter anderem Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-CEO Satya Nadella, der Chef des Google-Dachkonzerns Alphabet Larry Page und Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg. Der Investor Peter Thiel, Trumps prominentester Unterstützer im Silicon Valley, soll das Treffen eingefädelt haben. Auch Amazon-Gründer Jeff Bezos ist eingeladen, seine Teilnahme war aber lange unklar. Er wolle nun aber doch kommen, hieß es.

#SendDonaldtoSpace

Die Spannungen zwischen Trump und Bezos waren in den vergangenen Monaten besonders groß. Bezos gehört die "Washington Post", die Trump konsequent kritisch im Blick behält und im Wahlkampf die Wahl von Gegenkandidatin Hillary Clinton empfahl. Trump versprach bei einem Wahlkampfauftritt unmissverständlich, Bezos werde nach seinem Sieg "sowas von Probleme bekommen", weil die Zeitung für den Online-Milliardär nur ein "Spielzeug" zum Steuersparen sei.

Stellenmarkt
  1. Landkreis Märkisch-Oderland, Seelow
  2. Porsche Consulting GmbH, Stuttgart, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München

Raumfahrt-Enthusiast Bezos twitterte dagegen, er habe Trump einen Platz an Bord der Rakete seiner Firma Blue Origin reserviert. Der dazugehörige Hashtag "#sendDonaldtospace" wurde allgemein als Angebot ohne Rückfahrkarte aufgefasst. Nach Trumps Wahl versprach Bezos jedoch in einem Glückwunsch-Tweet umgehend, ihm eine unvoreingenommene Einstellung entgegenzubringen.

Gesprächsstoff gibt es genug

Zu diskutieren gibt es zwischen dem frisch gewählte Präsidenten und den großen Technologiefirmen genug.

Apple war in der Affäre um die Entschlüsselung des iPhones des Attentäters von San Bernardino auf Konfrontation mit dem FBI gegangen, und hatte damit auch den Ärger Trumps auf sich gezogen. Dieser forderte, Apple müsse den Strafverfolgungsbehörden Zugang zu Geräten verschaffen und rief zu einem Boykott aller Apple-Geräte auf, bis dies geschehen sei.

Später forderte Trump Apple auf, die Produktion des iPhones von China in die USA zu verlegen, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. Obwohl die meisten Beobachter der Meinung sind, dass dies niemals geschehen wird, tauchten nach der US-Wahl Berichte auf, dass das Unternehmen untersuche, ob eine Produktion in den USA durchführbar wäre.

Massenüberwachung hat das Verhältnis zerrüttet 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: NBBX570
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 279,90€

Trollversteher 16. Dez 2016

Also ich halte Musk nicht für einen "bornierten, dogmatischen Sturkopf", aber mal allen...

Komischer_Phreak 16. Dez 2016

...echt? Das schreibt jemand, der sich "Technik Schaf" nennt? Probier es doch bitte...


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Elektromobilität: Warum der Ladestrom so teuer geworden ist
Elektromobilität
Warum der Ladestrom so teuer geworden ist

Das Aufladen von Elektroautos an einer öffentlichen Ladesäule kann bisweilen teuer sein. Golem.de hat mit dem Ladenetzbetreiber Allego über die Tücken bei der Ladeinfrastruktur und den schwierigen Kunden We Share gesprochen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin
  2. Volta Charging Werbung soll kostenloses Elektroauto-Laden ermöglichen
  3. Elektromobilität Allego stellt 350-kW-Lader in Hamburg auf

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /