Don't Look Up: Preiserhöhung lässt Netflix-Aktie steigen

Mit Filmen wie Red Notice, Die Gewalt der Hunde und Don't Look Up ist Netflix erfolgreich. Nun steigen in Nordamerika die Abopreise.

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Leonardo DiCaprio bei der Premiere von Don't Look Up im Dezember 2021
Leonardo DiCaprio bei der Premiere von Don't Look Up im Dezember 2021 (Bild: Dimitrios Kambouris/Getty Images for Netflix)

Bei Netflix in Nordamerika gibt es eine Preiserhöhung. In den USA kostet das Standard-Abo für Neukunden statt 13,99 US-Dollar künftig 15,49 US-Dollar, der Preis für das Premium-Abo steigt um 2 US-Dollar auf 19,99 US-Dollar im Monat.

In Kanada wird der Preis für das Standard-Abo von 14,99 Kanadischen Dollar auf 16,49 Kanadische Dollar erhöht.

"Wir aktualisieren unsere Preise, damit wir weiterhin eine große Auswahl an hochwertigen Unterhaltungsoptionen anbieten können", begründete ein Firmensprecher die Aktion im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters.

Zumindest bei den Aktionären kommt der Preisanstieg gut an. In den vergangenen Monaten ist der Kurs der Anteilsscheine von Netflix kontinuierlich gesunken, nach Bekanntgabe der Erhöhung am 14. Januar 2022 ist er um rund 3 Prozent gestiegen - und das gegen den allgemeinen Börsentrend.

Für Deutschland ist momentan keine Preiserhöhung angekündigt. Hierzulande hatte Netflix zuletzt im Januar 2021 den Monatsbeitrag angehoben. Seitdem kostet das Standard-Abo rund 13 Euro statt zuvor 11 Euro im Monat. In den vergangenen Jahren hat Netflix seine Preise ungefähr alle zwei Jahre erhöht.

Netflix momentan mit vielen Erfolgsproduktionen

Immerhin ist der Streamingdienst momentan mit seinen Angeboten sehr erfolgreich. Der satirische Katastrophenfilm Don't Look Up (Rezension auf Golem.de) mit Jennifer Lawrence und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen sorgt für auch Diskussionen über den Klimawandel.

Der Western Die Gewalt der Hunde mit Benedict Cumberbatch wurde Anfang Januar 2022 mit dem Golden Globe für das beste Filmdrama ausgezeichnet und der Actionstreifen Red Notice ist mit Publikumslieblingen wie Gal Gadot und Dwayne Johnson erfolgreich; dazu kommen natürlich noch Serien wie The Witcher (Rezension von Staffel 2 auf Golem.de).

2021 hat Netflix nach eigenen Angaben rund 17 Milliarden US-Dollar für die Produktion von Filmen und Serien ausgegeben. Wie hoch das Budget für 2022 ist, ist noch nicht bekannt.

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Trollversteher 18. Jan 2022

Und noch so eine "reife" Reaktion... Tja, ich interessiere mich nun mal für die MINT...

ChMu 17. Jan 2022

Ehm, der Hoehepunkt war von Anfang an klar? Was haette denn da anderes passieren sollen...

most 17. Jan 2022

Ja, Lost war nur am Anfang richtig gut und das Ende war übel. Aber anfangs war ich...



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