Abo
  • Services:

Don Mattrick: 50 Millionen US-Dollar und Zynga statt EA

Der ehemalige Chef der Entertainment-Sparte bei Microsoft verdient gut als neuer Chef von Zynga: Mit rund 50 Millionen US-Dollar kann er in den nächsten drei Jahren rechnen. Angeblich war Don Mattrick auch als Chef von Electronic Arts im Gespräch.

Artikel veröffentlicht am ,
Don Mattrick bei der Präsentation der Xbox One im Juni 2013
Don Mattrick bei der Präsentation der Xbox One im Juni 2013 (Bild: Nick Adams/Reuters)

Don Mattrick dürfte die letzten paar Wochen wenig Freizeit gehabt haben: Als Chef der Entertainment-Sparte bei Microsoft war er für die Präsentation der Xbox One etwa während der E3 und dann auch für den Rückzieher in Sachen DRM-Maßnahmen zuständig. Parallel hat er offenbar mit Zynga und Electronic Arts über seine berufliche Zukunft verhandelt. Am 8. Juni 2013 fängt Mattrick offiziell als CEO bei Zynga an, laut Brancheninsider Michael Pachter war er aber auch als neuer Chef der deutlich größeren Firma Electronic Arts im Gespräch; Mattrick hatte zuvor rund 25 Jahre bei EA gearbeitet, unter anderem als Chef der Worldwide Studios.

Stellenmarkt
  1. Paulinenpflege Winnenden, Winnenden
  2. Bosch Gruppe, Weilimdorf

Bei Zynga könnte Mattrick in drei Jahren bis zu 50 Millionen US-Dollar verdienen. Allein im ersten Jahr erhält er neben einem Grundgehalt von einer Million US-Dollar ein Antrittsgeld von fünf Millionen US-Dollar, dazu kommt ein Bonus von voraussichtlich zwei Millionen US-Dollar. In den folgenden Jahren erhält er außerdem Aktien und Aktienoptionen; das schreibt Zynga selbst in einer Mitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht. Alles in allem könnten so um die 50 Millionen US-Dollar zusammenkommen, haben US-Medien errechnet. Selbst für die US-Spielebranche ist das ein auffallend hohes Gehalt.

Dem Aktienkurs von Zynga hat die Verpflichtung von Mattrick auf die Sprünge geholfen. Trotzdem wird es für Mattrick nicht einfach, das eigentliche Geschäft wieder ins Laufen zu kriegen. Zynga kämpft derzeit vor allem mit Einbrüchen im Geschäft mit Socialgames, erst Anfang Juni 2013 hat das Unternehmen rund 520 Mitarbeiter entlassen, um 70 bis 80 Millionen US-Dollar zu sparen. Eine Reihe von leitenden Mitarbeitern hat Zynga in den vergangenen Monaten freiwillig verlassen. Die Firma gilt unter US-Entwicklern als Arbeitgeber mit legendär schlechtem Betriebsklima.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI X370 Gaming Plus + AMD Ryzen 5 1600 für 199€ statt ca. 230€ im Vergleich und Cooler...
  2. 159€ (Vergleichspreis 189,90€)
  3. 66,99€ (Vergleichspreis 83,98€) - Aktuell günstigste 500-GB-SSD!
  4. (u. a. WD Elements Portable 2 TB für 61,99€ statt 69,53€ im Vergleich und SanDisk Ultra...

hw75 05. Jul 2013

Die armen Spieleentwickler müssen ja auch was verdienen. So heißt es doch immer, wenn man...

Husten 05. Jul 2013

Hab ich hier in der Agenturszene schon mehrmals mitbekommen. Wenn zb ein Art-Director...

tibrob 05. Jul 2013

Oder er wird einfach nach einer "Amtszeit" abgesägt, bekommt noch 20 Millionen Abfindung...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Red Dead Redemption 2 angespielt: Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen
Red Dead Redemption 2 angespielt
Mit dem Trigger im Wilden Westen eintauchen

Überfälle und Schießereien, Pferde und Revolver - vor allem aber sehr viel Interaktion: Das Anspielen von Red Dead Redemption 2 hat uns erstaunlich tief in die Westernwelt versetzt. Aber auch bei Grafik und Sound konnte das nächste Programm von Rockstar Games schon Punkte sammeln.
Von Peter Steinlechner

  1. Red Dead Redemption 2 Von Bärten, Pferden und viel zu warmer Kleidung
  2. Rockstar Games Red Dead Online startet im November als Beta
  3. Rockstar Games Neuer Trailer zeigt Gameplay von Red Dead Redemption 2

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

    •  /