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Domainnamen: Dyn beendet kostenlosen Dyndns-Dienst

Wer noch einen kostenlosen Domainnamen beim Dyndns -Dienst Dyn registriert hat, muss innerhalb von 30 Tagen auf ein kostenpflichtiges Produkt aufrüsten. Sonst verfällt der Domainname.
/ Jörg Thoma
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Dyn schafft seinen kostenlosen Dyndns-Dienst endgültig ab. (Bild: Screenshot Golem.de)
Dyn schafft seinen kostenlosen Dyndns-Dienst endgültig ab. Bild: Screenshot Golem.de

Der Anbieter kostenloser Domainnamen Dyn(öffnet im neuen Fenster) will diesen Dienst zum 7. Mai 2014 endgültig beenden. Wer noch einen kostenfreien Domainnamen besitzt, muss auf das Angebot namens Remote Access zugreifen, sonst verfällt der Domainname. Für Remote Access verlangt Dyn 25 US-Dollar im Jahr. Dyn hatte bereits mehrfach seinen kostenfreien Dyndns-Dienst eingeschränkt. Es gibt aber weiterhin kostenfreie Alternativen. In vielen Routern stehen sie in der Konfiguration zur Auswahl.

Dyn bietet für Aufrüster einen Rabatt von 25 Prozent(öffnet im neuen Fenster) . Mit Remote Access – auch als DynDNS Pro bekannt – lassen sich 30 eindeutige Domainnamen aus einem Pool von 260 von Dyn registrierten Hostnamen auswählen. Wer zum Beginn des Dienstes vor 15 Jahren noch gespendet hat, darf seinen kostenfreien Domainnamen behalten. Auch Kunden von Dlinks DDNS-Dienst sind von der Abschaltung nicht betroffen.

Das Unternehmen begründet(öffnet im neuen Fenster) diesen Schritt zum einen damit, dass der Missbrauch des kostenlosen Dienstes immer mehr zunimmt. Außerdem will Dyn in den Ausbau seiner Infrastruktur investieren.

Kostenfreie Alternativen

Einige weitere Router bieten ausschließlich die Einrichtung eines dynamischen DNS-Dienstes an. Besitzer müssen dann auf ihrem Rechner den Dienst eines alternativen Dyndns-Anbieters(öffnet im neuen Fenster) einrichten und die Konfiguration in ihrem Router abschalten. Die meisten Router bieten jedoch auch Alternativen an oder lassen sogar die Konfiguration eines benutzerdefinierten Dienstes zu.

Es ist nicht das erste Mal, dass Dyn – vormals DynDNS.org – seine Dienste einschränkt. Bereits seit 2010 konnten Neukunden keine kostenfreien Domainnamen mehr registrieren. Zudem verlangte Dyn seit 2013 von Besitzern eines kostenlosen Domainnamens, dass sie sich einmal im Monat über die Webseite des Dienstes anmelden, statt lediglich in diesem Zeitraum ihre IP-Adresse einmal zu aktualisieren.


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