• IT-Karriere:
  • Services:

Domain: Icann-Vorstand will .org-Verkauf kaum diskutieren

Trotz der vielen Kontroversen rund um den Verkauf der .org-Domain wird der Icann-Vorstand in seiner jährlichen persönlichen Sitzung nur wenig Zeit darauf verwenden. Einem Medienbericht zufolge sind damit nicht alle Mitglieder einverstanden.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Icann-Vorstand sieht offenbar kaum Diskussionsbedarf zum .org-Verkauf.
Der Icann-Vorstand sieht offenbar kaum Diskussionsbedarf zum .org-Verkauf. (Bild: Pixabay)

Einmal im Jahr trifft sich der Vorstand der Icann, die oberste Verwalterin des Internets, zu einer mehrtägigen persönlichen Sitzung an ihrem Hauptsitz in Los Angeles. Die Kontroversen um den Verkauf der .org-Domain scheinen dabei offenbar eine untergeordnete Rolle zu spielen, wie ein Bericht des Magazins The Register nahelegt.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm
  2. BÄKO München Altbayern und Schwaben eG, Taufkirchen

Demnach habe die Organisation anders als sonst üblich, den geplanten Ablauf ihrer Sitzungen sowie die Tatsache, dass diese überhaupt stattfinden, zunächst nicht öffentlich angekündigt. Die nun verfügbaren Informationen dazu fallen außerdem eher gering aus. Zu dem Verkauf der .org-Domain selbst ist nur aufgeführt, dass der aktuelle Geschäftsführer und Präsident der Icann, Göran Marby, eine Diskussion dazu leiten werde.

Wie der in diesen Fragen üblicherweise gut informierte Journalist Kieren McCarthy für The Register schreibt, sei für diese Diskussion aber nur rund ein Stunde Zeit eingeplant. Dies sei weniger Zeit, als für das Teambuilding anberaumt werde. Dies habe der Icann-Vorstandvorsitzende Maarten Botterman trotz Protesten anderer Vorstandsmitglieder persönlich durchgesetzt. Botterman selbst war von 2008 bis 2016 Vorstandvorsitzender der Public Interest Registry (PIR), die die .org-Domain verwaltet und nun an einen Finanzinvestor verkauft werden soll. Wichtige Details dazu verschweigt die Icann aber weiterhin.

Gegen eben diesen Verkauf richtet sich große Kritik von verschiedenen Organisationen wie etwa der Wikimedia, der EFF und auch einer Vielzahl von Einzelpersonen. Dieser Protest läuft über die Kampagne Save.org. Zusätzlich dazu hat sich vor wenigen Tagen eine gemeinnützige Kooperative gegründet, die nicht nur den Verkauf verhindern will, sondern die Verwaltung von .org selbst übernehmen will.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,99€ (Bestpreis)
  2. (u. a. The Surge 2 für 42,99€, Trackmania 2: Stadium für 5,99€, Fallout: New Vegas Ultimate...
  3. (aktuell u. a. Netgear Pro Safe JGS524Ev2 Switch für 103,90€, Hasbro Nerf N-Strike für 36...
  4. (u. a. Samsung RU7419 (43 Zoll) für 329€, Samsung RU7409 (50 Zoll) für 449€, Samsung RU8009...

Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer
  2. Männer und Frauen in der IT Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland?
  3. HR-Analytics Weshalb Mitarbeiter kündigen

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Mythic Quest: Spielentwickler im Schniedelstress
Mythic Quest
Spielentwickler im Schniedelstress

Zweideutige Zweckentfremdung von Ingame-Extras, dazu Ärger mit Hackern und Onlinenazis: Die Apple-TV-Serie Mythic Quest bietet einen interessanten, allerdings nur stellenweise humorvollen Einblick in die Spielebrache.
Eine Rezension von Peter Steinlechner

  1. Apple TV TVOS 13 mit Mehrbenutzer-Option erschienen

    •  /