• IT-Karriere:
  • Services:

Domain: Google.com stand wohl kurzzeitig zum Verkauf

Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter will Belege dafür haben, dass ihm für eine Minute die Domain Google.com gehörte. Ihm gelang in dieser Woche der Kauf offenbar für 12 US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles European Engineering Center in Zürich
Googles European Engineering Center in Zürich (Bild: Arnd Wiegmann/Reuters)

Der ehemalige Google-Beschäftigte Sanmay Ved konnte die Domain Google.com kurzfristig für nur 12 US-Dollar kaufen. Das berichtet Business Insider. Ved habe nachgesehen, ob die Domain verfügbar sei. Zu seinem Erstaunen habe er festgestellt, dass Google.com zum Kauf stand.

Stellenmarkt
  1. Schwäbisch Media Digital GmbH & Co. KG, Ravensburg
  2. TOPdesk Deutschland GmbH, Kaiserslautern

Ved, der seinen Bericht mit Screenshots belegt, sagte Business Insider: "Ich tippte auf Google.com und zu meiner Überraschung wurde mir angezeigt, dass es zur Verfügung steht". "Ich dachte, es wäre ein Fehler, aber ich konnte tatsächlich den Kauf abschließen." Ihm gelang es, die Domain in den Einkaufswagen zu legen und zu bezahlen.

Er erhielt jedoch keine E-Mail-Benachrichtigung, dass der Kauf abgeschlossen werden konnte. Dafür kamen aber interne Informationen aus dem Unternehmen, die er an das Google Security Team weiterleitete.

Zugang zu den Webmaster-Tools

"Das Erschreckende war, dass ich für eine Minute Zugang zu den Webmaster-Tools hatte", sagte Ved. Doch danach teilte ihm Google Domains mit, dass der Verkauf storniert wurde. Jemand anderes habe vor ihm die Domain registriert, hieß es. Seine 12 US-Dollar, die bereits abgebucht waren, bekam er zurückerstattet.

"So hatte ich für eine Minute Zugang", sagte Ved. "Zumindest kann ich jetzt sagen, ich bin der Mann, der Google.com für eine Minute besessen hat." Den Vorfall datiert Ved auf den 29. September 2015.

Ved war laut seinem LinkedIn-Profil von Juni 2007 bis November 2012 bei Google Display Specialist für Online Media Sales.

Ein Google-Sprecher sagte Business Insider, der Vorfall werde überprüft, man habe aber bisher nichts Ungewöhnliches feststellen können. Natürlich hat sich laut Whois nichts an den Besitzverhältnissen von Google.com geändert. Dort ist als Registrant Dns Admin Google Inc. verzeichnet: "Created on..............: 1997-09-15. Expires on..............: 2020-09-13. Record last updated on..: 2013-02-28."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 9,99€
  2. 4,99€
  3. 11,99€

hammurabi 12. Okt 2015

Wenn jemand da bei Dir kauft und bezahlt musst Du liefern. Wenn Du das nicht kannst bist...

xVipeR33 01. Okt 2015

Das stimmt allerdings nicht. Es kommen schon alle Daten beim RZ an und dessen Router...

4T2-Babelfish 01. Okt 2015

Ging leider nicht anders ... ich hätte auch "..." schreiben können, aber zumindest lässt...

Squirrelchen 01. Okt 2015

Hä? Wenn ich mich "irgendwo" einloggen könnte, könnte ich mich theoretisch auch da...

Keridalspidialose 01. Okt 2015

und Google das ganze für eine Fantastilliarde Dollar zurückkaufen muss.


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /