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Dolphin Surf im Praxistest: BYDs Stadtflitzer kann auch mehr

Der Dolphin Surf von BYD ist gut ausgestattet und bietet überraschend viel Platz – aber kann das Elektroauto gegen Hyundais Inster ankommen?
/ Tobias Költzsch
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Auch auf der Autobahn fährt sich BYDs Dolphin Surf gut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Auch auf der Autobahn fährt sich BYDs Dolphin Surf gut. Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Dolphin Surf im Praxistest: BYDs Stadtflitzer kann auch mehr
  2. Gute Leistung beim Comfort-Modell
  3. Genügend Platz im Fond
  4. Angenehmes Fahrverhalten und verbesserter Lenkassistent
  5. Keyless Entry und gute Verbrauchswerte
  6. BYD Dolphin Surf: Verfügbarkeit und Fazit

Der Markt für kompakte Elektroautos ist in den vergangenen anderthalb Jahren in Deutschland deutlich interessanter geworden. Modelle wie der Inster von Hyundai bieten Elektromobilität vor allem für die kurzen Entfernungen zu Preisen von teilweise deutlich unter 25.000 Euro.

In dem Marktsegment der Klein- und Kleinstwagen möchte auch BYD mitmischen und hat seit diesem Sommer mit dem Dolphin Surf ein Elektroauto mit zwar komischem Namen, aber guten Leistungsdaten im Portfolio. Der Dolphin Surf ist ab 23.000 Euro erhältlich und verfügt bereits in dieser Einstiegsvariante über einige interessante Funktionen.

Unser Testfahrzeug jedoch ist die Topversion Comfort, die einen größeren Akku, reichlich Kameras, beheizte Sitze und weitere Komfortfunktionen hat. Dafür werden dann aber auch 31.000 Euro fällig – lohnt sich der Dolphin Surf zu diesem Preis noch? Und wie schlägt er sich gegenüber dem Inster?

Guter Wendekreis und angenehme Länge

Der Dolphin Surf ist 3.990 mm lang, 1.720 mm breit und 1.590 mm hoch, unsere Comfort-Version wiegt 1.390 Kilogramm. Mit diesen Maßen geht das Manövrieren auch in engeren Straßen problemlos, wozu auch ein guter Wendekreis beiträgt – offiziell liegt der Wenderadius bei 4,95 m.

BYD Dolphin Surf Probe gefahren
BYD Dolphin Surf Probe gefahren (04:27)

Vom Design her ist der Dolphin Surf relativ unaufgeregt. Bei der Vorstellung des Wagens hat uns das Aussehen durchaus gefallen, nach zwei Wochen sind uns aber ein paar Dinge aufgefallen, die wir weniger schön finden. Aber zunächst das Positive: Die Front gefällt uns gut, bei unserem schwarzen Modell fällt auch der praktische Kunststoff-Bumper nicht sofort auf.

Die relativ kurze Motorhaube ist zu den Seiten hin leicht erhöht, zusammen mit den LED-Scheinwerfern gibt das eine fast schon sportliche Front. An beiden Seiten zieht sich eine Linie in der Karosserie von den vorderen Radkästen hoch zum Heckspoiler. Dieses Designelement führt zum ersten Detail, das uns weniger gut gefällt.

Durch die schräge Linie werden die Fenster der hinteren Türen nach hinten hin sehr schmal. Das führt dazu, dass die Griffe der Türen optisch so wirken, als seien sie viel zu tief – wenngleich sie auf der gleichen Höhe sitzen wie die der vorderen Türen. Das führt zu einer eigenartigen Optik, die den sportlichen Look etwas stört. Wohl aus Kostengründen hat BYD beim Dolphin Surf klassische Türgriffe verbaut und keine, die in der Karosserie versenkt werden.


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