Auch auf der Autobahn fährt sich BYDs Dolphin Surf gut.Bild:
Martin Wolf/Golem
Der Markt für kompakte Elektroautos ist in den vergangenen anderthalb Jahren in Deutschland deutlich interessanter geworden. Modelle wie der Inster von Hyundai bieten Elektromobilität vor allem für die kurzen Entfernungen zu Preisen von teilweise deutlich unter 25.000 Euro.
In dem Marktsegment der Klein- und Kleinstwagen möchte auch BYD mitmischen und hat seit diesem Sommer mit dem Dolphin Surf ein Elektroauto mit zwar komischem Namen, aber guten Leistungsdaten im Portfolio. Der Dolphin Surf ist ab 23.000 Euro erhältlich und verfügt bereits in dieser Einstiegsvariante über einige interessante Funktionen.
Unser Testfahrzeug jedoch ist die Topversion Comfort, die einen größeren Akku, reichlich Kameras, beheizte Sitze und weitere Komfortfunktionen hat. Dafür werden dann aber auch 31.000 Euro fällig – lohnt sich der Dolphin Surf zu diesem Preis noch? Und wie schlägt er sich gegenüber dem Inster?
Guter Wendekreis und angenehme Länge
Der Dolphin Surf ist 3.990 mm lang, 1.720 mm breit und 1.590 mm hoch, unsere Comfort-Version wiegt 1.390 Kilogramm. Mit diesen Maßen geht das Manövrieren auch in engeren Straßen problemlos, wozu auch ein guter Wendekreis beiträgt – offiziell liegt der Wenderadius bei 4,95 m.
Vom Design her ist der Dolphin Surf relativ unaufgeregt. Bei der Vorstellung des Wagens hat uns das Aussehen durchaus gefallen, nach zwei Wochen sind uns aber ein paar Dinge aufgefallen, die wir weniger schön finden. Aber zunächst das Positive: Die Front gefällt uns gut, bei unserem schwarzen Modell fällt auch der praktische Kunststoff-Bumper nicht sofort auf.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die relativ kurze Motorhaube ist zu den Seiten hin leicht erhöht, zusammen mit den LED-Scheinwerfern gibt das eine fast schon sportliche Front. An beiden Seiten zieht sich eine Linie in der Karosserie von den vorderen Radkästen hoch zum Heckspoiler. Dieses Designelement führt zum ersten Detail, das uns weniger gut gefällt.
Durch die schräge Linie werden die Fenster der hinteren Türen nach hinten hin sehr schmal. Das führt dazu, dass die Griffe der Türen optisch so wirken, als seien sie viel zu tief – wenngleich sie auf der gleichen Höhe sitzen wie die der vorderen Türen. Das führt zu einer eigenartigen Optik, die den sportlichen Look etwas stört. Wohl aus Kostengründen hat BYD beim Dolphin Surf klassische Türgriffe verbaut und keine, die in der Karosserie versenkt werden.
Gute Leistung beim Comfort-Modell
Die schräge Linie endet im recht großen Heckspoiler, der uns eher Zier als Notwendigkeit zu sein scheint. Der Dolphin Surf Comfort kommt auf eine Motorleistung von 115 kW (156 PS), eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,1 Sekunden. Zum Vergleich: Der Inster hat mit kleinem Akku (42 kWh) 71 kW (97 PS), mit großem Akku (49 kWh) 85 kW (115 PS).
Am Heck verjüngt sich der Dolphin Surf nach oben hin etwas. Das Heck würden wir als knubbelig bezeichnen, ein Eindruck, der vor allem dadurch entsteht, dass die Lichtleiste und das darüber liegende kleine Heckfenster wie eine Wulst herausragen. Der Kofferraum fasst 308 Liter, was zwischen den 280 Litern der Select-Version des Inster und den maximal möglichen 351 Litern von dessen Trend- und Prime-Versionen liegt.
Unter dem Boden des Kofferraums befindet sich ein weiteres Staufach, einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. Klappen wir die 50/50-geteilte Rückbank um, passen 1.037 Liter in den Wagen – das ist für einen Kleinwagen durchaus anständig. Der Kofferraum hat im hinteren Teil zwei Anker, an denen wir Gepäckgurte befestigen können. Das ist praktisch, allerdings ragen die Anker stark in den Kofferraum hinein und nehmen Platz weg, vor allem, wenn die Rückbank umgeklappt ist.
Gute Verarbeitung und angenehme Oberflächen
Die Verarbeitung des Dolphin Surf ist durchweg sehr gut, sowohl außen als auch innen. Das fällt uns direkt beim ersten Einsteigen auf: Die Oberflächen im Cockpit sind da, wo wir unsere Arme ablegen, unterschäumt. BYD verwendet zwar eher preiswerte Materialien wie Kunststoff, verpasst ihnen aber interessante Oberflächen; dadurch wirken sie nicht billig – mit einer Ausnahme.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wir finden, dass die Abdeckung des Armaturenbretts unter der Frontscheibe an den Rändern aussieht wie aus dem 3D-Drucker in der Spareinstellung gedruckt. Dort befinden sich Luftauslässe, die für eine gute Belüftung der Seitenscheiben sorgen – aber nicht gut aussehen.
Der Stauraum ist vorne eher begrenzt: Zwar gibt es große Türtaschen, dafür aber kein Fach in der Mittelkonsole – dort finden sich zwei Becherhalter und bei unserem Modell ein Ladepad für Smartphones. Unter der Mittelkonsole befindet sich ein kleines Staufach, für die Passagiere hinten ist auch ein kleines Fach eingebaut. Das Handschuhfach ist sehr klein.
Die Vordersitze sind überraschend bequem, sie sind mit einem glatten Kunstleder bezogen. In unserer Comfort-Version gibt es neben einer Sitzheizung eine elektrische Vierwege-Einstellung für beide Vordersitze. Uns ist es, anders als etwa beim Citroën e-C3, nicht schwergefallen, eine bequeme Sitzposition im Dolphin Surf zu finden.
Genügend Platz im Fond
Auch hinten sitzt man als Passagier bequemer, als man bei einem doch immer noch recht kompakten Wagen vermuten würde. Der Platz für die Knie ist ausreichend, wenngleich nicht übermäßig groß – unsere Testperson mit 1,80 m Körpergröße konnte bequem sitzen. Auch für den Kopf ist ausreichend Platz. Die Rücksitze sind leicht ergonomisch geformt, was zumindest auf nicht allzu langen Strecken für komfortables Sitzen sorgt.
Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich: Hinter dem Lenkrad mit den vom BYD Seal bekannten Bedienknöpfen befindet sich ein 7 Zoll großes Display, auf dem die wichtigsten Fahrinformationen wie der Akkustand, die dynamisch berechnete Reichweite, die Geschwindigkeit sowie Infos zum Lenkassistenten angezeigt werden.
In der Mitte ist ein 10,1 Zoll großer Bildschirm eingebaut, der sich – wie bei BYD üblich – auf Knopfdruck motorisiert von der Waagerechten in die Senkrechte stellen lässt. Dafür ist wie beim Seal sogar ein separater Button auf dem Lenkrad vorhanden. Wir halten das Feature weiterhin für eine Spielerei. Andererseits gibt es Nutzern die Wahl, wie sie das zentrale Display gerne hätten.
Nur wenige physische Buttons
Unter dem zentralen Bildschirm sind eine Reihe physischer Buttons verbaut, die teilweise Zwei-Wege-Taster sind. Darüber lässt sich unter anderem der Fahrmodus auswählen oder die Scheibenenteisung und die Klimaanlage ein- und ausschalten. Auch der Gangwahlschalter befindet sich hier. Die Parkposition lässt sich über einen Button am linken Rand dieses Schalters auswählen, was – wenn man es nicht weiß – nicht sonderlich intuitiv ist.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Klimaanlage funktioniert in unserem Test bei wechselhaftem Wetter gut. Es handelt sich nicht um eine Klimaautomatik, zudem gibt es nur eine Zone. Für den am Ende doch eher kompakten Dolphin Surf reicht das aber. Eine Klimaautomatik gibt es für den Wagen auch nicht gegen Aufpreis – beim Inster ist sie in der Einstiegsversion enthalten.
Das Infotainmentsystem entspricht dem des BYD Seal und ist übersichtlich aufgebaut. Praktisch auch beim Dolphin Surf: Die Warntöne für die Geschwindigkeitsüberschreitung lassen sich schnell über ein Menü deaktivieren, das durch einen Wisch nach unten ins Display aufgerufen werden kann. Die Einstellungen für die Fahrassistenzsysteme lassen sich leicht einsehen und verändern.
Der Wagen hat ein eingebautes Navigationssystem mit Ladeplanung, die wir bei unserem Testwagen leider nicht verwenden konnten, weil das Fahrzeug ein Problem mit der Internetverbindung hatte. Die Ladeplanung entspricht der des Seal und bietet ebenso Filter für die Ladegeschwindigkeit, den Ladestecker und den Stromanbieter.
Sprachausgabe beim Navi ist gewöhnungsbedürftig
Leider ist die Sprachausgabe beim Navigationssystem (das aufgrund der fehlenden Internetverbindung keine Livedaten anzeigte) ebenso durchwachsen wie beim Seal: Sie klingt abgehackt, man merkt deutlich, dass die Sätze aus einzelnen Wörtern zusammengesetzt wurden. Wen das beim Fahren (verständlicherweise) nervt, kann auch Android Auto oder Carplay verwenden, das auch drahtlos genutzt werden kann.
Angenehmes Fahrverhalten und verbesserter Lenkassistent
Aber wie fährt sich der Dolphin Surf nun? Kurz gefasst: ziemlich gut. Die Lenkung reagiert präzise, auch bei höheren Geschwindigkeiten liegt der Wagen gut auf der Straße und ist dabei überraschend ruhig. Die Federung ist eher straff als luxuriös, wir würden sie für einen Kleinwagen als Standard bezeichnen. Schlaglöcher werden abgemildert, aber nicht so gut geschluckt wie beim Citroën e-C3.
Die Leistung im Normalmodus reicht für unseren Geschmack vollkommen aus – der Sportmodus scheint zumindest beim Anfahren mitunter schon zu viel des Guten für den kleinen Wagen zu sein. Die Räder drehen bei ruckartigem Beschleunigen gerne durch. Auch im Normalmodus kommt man gut von der Ampel weg, im Sportmodus bei dosierter Leistungsabgabe noch etwas flinker.
Auf Autobahn und Landstraße liegt der Dolphin Surf gut auf der Straße. Auch im Normalmodus können wir im Rahmen der Möglichkeiten bis 150 km/h gut überholen. Windgeräusche treten ab 100 km/h auf, sind aber auch bei 120 km/h noch im Rahmen – danach wird es lauter.
Lenkassistent ist besser als beim Seal
Beim Fahren können wir uns wie beim Seal von einem Lenkassistenten unterstützen lassen. BYD verbaut ihn bereits bei der Grundversion des Dolphin Pro, was löblich ist. Wie beim Seal funktioniert er bis zu einer Geschwindigkeit von 125 km/h und schneidet in unserem Test besser ab als bei BYDs großer Limousine: Dort hatte uns der Lenkassistent öfters bereits bei niedrigeren Geschwindigkeiten aus der Spur geführt.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das passiert beim Dolphin Surf nicht. So gut wie der Autobahnassistent des Inster ist BYDs System aber nicht. Zwar werden Geschwindigkeitsbegrenzungen erkannt, aber nur über einen Klick auf dem Lenkrad übernommen – beim Inster geht das automatisch. Der adaptive Tempomat funktioniert gut, die Entfernung zum vorausfahrenden Auto können wir ebenfalls direkt am Lenkrad einstellen. Insgesamt ist die Bedienung des Fahrassistenten wie beim Seal intuitiv.
Unsere Comfort-Version verfügt zudem über ein umfangreiches Kamerasystem, das im Kleinwagensegment eher selten ist. Anders als die beiden anderen Versionen kommt nicht nur eine Rückfahrkamera zum Einsatz, sondern auch Kameras an den Seiten und vorne. Auch verschiedene Seiteneinblicke sind möglich.
Beim Parken gibt es zudem Sensoren, die uns vor Hindernissen warnen. Die Qualität der Kamerabilder finden wir sehr gut. Eine 360-Grad-Kamera gibt es beim Inster auch erst in der teuersten Prime-Version, die in etwa so viel kostet wie der Dolphin Surf Comfort.
Dolphin Surf piepst uns schnell an
Der Dolphin Surf hat die gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitssysteme, zu denen auch eine Aufmerksamkeitsüberwachung gehört. Sie verwendet eine kleine Kamera an der linken A-Säule und reagiert sehr schnell: Selbst wenn wir nur wenige Sekunden in den rechten Seitenspiegel schauen, piepst uns das System bereits an. Zugutehalten müssen wir dem Dolphin Surf, dass die Warntöne insgesamt eher unauffällig sind.
Keyless Entry und gute Verbrauchswerte
Der Dolphin Surf verfügt über Keyless Entry und Keyless Go – und das nicht nur bei der von uns getesteten teuersten Version, sondern bereits in der Einsteigervariante Active. Auch um das Fahrzeug zu starten, müssen wir den Schlüssel nicht aus der Tasche holen – das ist ein starker Kontrast etwa zum Citroën e-C3, der noch wie ein alter Verbrenner über einen Schlüssel und ein Zündschloss gestartet werden muss.
Der Akku des Dolphin Surf Comfort hat eine Kapazität von 43,2 kWh – wie die mittlere Ausstattungsvariante. Das Einsteigermodell hat 30 kWh; es lässt sich mit 65 kW auch etwas langsamer laden als die beiden anderen Versionen, die auf bis zu 85 kW kommen. Die Kapazitäten liegen merklich unter denen des Inster: Hyundais Kleinwagen ist entweder mit 42 oder mit 49 kWh erhältlich.
Unser BYD lädt an der Schnellladesäule von 20 bis 80 Prozent in 26 Minuten auf – was zu den Angaben des Herstellers passt. BYD gibt für eine Ladung von 30 auf 80 Prozent 22 Minuten und von 10 auf 80 Prozent 30 Minuten an (wie Hyundai für den Inster). Das eingebaute dreiphasige Wechselstromladegerät hat 11 kW.
Guter Verbrauch vor allem in der Stadt
In der Stadt verbrauchen wir auf unseren Testfahrten durchschnittlich um die 11,5 kWh/100 km. Entsprechend reicht eine volle Akkuladung in der Stadt für 375 km, im realistischen Bereich zwischen 10 und 80 Prozent für 263 km. Nutzen wir Schnellstraßen, steigt der Verbrauch natürlich an.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf Bundesstraßen mit maximal 120 km/h liegen wir bei einem Verbrauch von 18,6 kWh/100 km. Das reicht für 232 km, im Bereich von 10 und 80 Prozent für 162 km. Fahren wir schneller, steigt der Verbrauch auf über 20 kWh/100 km und die Reichweite sinkt entsprechend.
Vom Komfort her sind längere Fahrten mit dem Dolphin Surf Comfort durchaus machbar, Nutzer müssen aber am Ende recht häufig aufladen. Im Vergleich zu dem von uns getesteten Inster mit 49-kWh-Akku kommen wir auf ähnliche Reichweiten in der Stadt – auf der Autobahn hat der Inster bei uns allerdings einen besseren Schnitt gemacht.
BYD Dolphin Surf: Verfügbarkeit und Fazit
Unser Testfahrzeug in der Comfort-Variante hat bei BYD einen Listenpreis von 30.990 Euro. Darin sind alle Ausstattungsdetails sowie die Lackierung in Grün enthalten. Wer das Fahrzeug in Schwarz, Cremeweiß oder Hellblau haben will, zahlt 650 Euro extra.
Die Boost-Variante mit geringerer Motorisierung (65 statt 115 kW) und gleich großem Akku kostet 26.990 Euro. Dort fehlen unter anderem die 360-Grad-Rundumkamera, die drahtlose Ladeschale, die Scheinwerferautomatik oder auch die beheizten Vordersitze. Die Einsteigerversion Active kostet 22.990 Euro, sie kommt mit dem kleineren Akku. Außerdem lädt die Variante langsamer an Schnellladesäulen und hat gegenüber der Boost-Version keinen Regensensor und keinen elektrisch verstellbaren Fahrersitz.
Bis zum 30. November 2025 gewährt BYD auf ausgewählte Fahrzeugmodelle einen Black-Friday-Bonus. Der Dolphin Surf ist dann ab 18.990 Euro erhältlich. BYD spricht von einer Ersparnis von 8.000 Euro – der Preis scheint also für die mittlere Variante Boost zu gelten.
Fazit
Der Dolphin Surf Comfort ist ein kompakter Kleinwagen mit überraschend gutem Fahrverhalten und Platzangebot für die Passagiere. Auch Gepäck passt bis zu einem gewissen Grad in das Wagen – BYD hat einen guten Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Platzbedürfnissen gefunden.
Das Fahrzeug hat ein sportliches Design, einige Details gefallen uns aber nicht so gut – vor allem die hinteren Türen und das Heck. Insgesamt ist der Dolphin Surf sehr gut verarbeitet, sowohl außen als auch innen. Im Innenraum verwendet BYD preiswerte Materialien, lässt sie aber gut aussehen.
Der Dolphin Surf lässt sich dank seines kleinen Wendekreises gut in der Stadt manövrieren, macht aber auch auf längeren Strecken auf uns einen guten Eindruck. Vor allem bis 120 km/h sind die Fahrten angenehm: Die Windgeräusche halten sich dann in Grenzen, der Verbrauch ist akzeptabel und wir können den gut funktionierenden Lenkassistenten verwenden. Die Motorleistung des Comfort-Modells ist mit 115 kW für einen Kleinwagen gut.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Akkugröße halten wir für angemessen, bereits bei der mittleren Ausstattungsvariante gibt es die größere Version. An dieser Stelle fällt der Unterschied zu Hyundais Inster wohl am deutlichsten auf: Die günstigste Variante des Inster hat 42 kWh und ist 3.000 Euro günstiger als der Dolphin Surf Boost mit nahezu gleich großem 43,2-kWh-Akku.
Der Dolphin Surf Comfort ist dennoch ein sehr guter Kleinwagen – mit dem Inster von Hyundai hat BYD allerdings einen starken Konkurrenten, der zudem bereits ein halbes Jahr länger in Deutschland am Markt ist. Beide Fahrzeugmodelle haben ihre Vor- und Nachteile, vom Listenpreis gesehen hat der Inster aber immer ein wenig die Nase vorn.
Das zeigt sich auch in den Zulassungszahlen: Im Oktober 2025 wurden in Deutschland 1.124 Inster neu zugelassen, aber nur 278 Dolphin Surf. Für BYD besteht also Aufholpotenzial, was der Hersteller immer wieder mit teilweise drastischen Preisaktionen zu unterstützen versucht. Es könnte sich durchaus lohnen, auf eine solche Aktion zu warten – wie etwa gerade der Black-Friday-Sale.