Die schräge Linie endet im recht großen Heckspoiler, der uns eher Zier als Notwendigkeit zu sein scheint. Der Dolphin Surf Comfort kommt auf eine Motorleistung von 115 kW (156 PS), eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,1 Sekunden. Zum Vergleich: Der Inster hat mit kleinem Akku (42 kWh) 71 kW (97 PS), mit großem Akku (49 kWh) 85 kW (115 PS).
Am Heck verjüngt sich der Dolphin Surf nach oben hin etwas. Das Heck würden wir als knubbelig bezeichnen, ein Eindruck, der vor allem dadurch entsteht, dass die Lichtleiste und das darüber liegende kleine Heckfenster wie eine Wulst herausragen. Der Kofferraum fasst 308 Liter, was zwischen den 280 Litern der Select-Version des Inster und den maximal möglichen 351 Litern von dessen Trend- und Prime-Versionen liegt.
Unter dem Boden des Kofferraums befindet sich ein weiteres Staufach, einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. Klappen wir die 50/50-geteilte Rückbank um, passen 1.037 Liter in den Wagen – das ist für einen Kleinwagen durchaus anständig. Der Kofferraum hat im hinteren Teil zwei Anker, an denen wir Gepäckgurte befestigen können. Das ist praktisch, allerdings ragen die Anker stark in den Kofferraum hinein und nehmen Platz weg, vor allem, wenn die Rückbank umgeklappt ist.
Gute Verarbeitung und angenehme Oberflächen
Die Verarbeitung des Dolphin Surf ist durchweg sehr gut, sowohl außen als auch innen. Das fällt uns direkt beim ersten Einsteigen auf: Die Oberflächen im Cockpit sind da, wo wir unsere Arme ablegen, unterschäumt. BYD verwendet zwar eher preiswerte Materialien wie Kunststoff, verpasst ihnen aber interessante Oberflächen; dadurch wirken sie nicht billig – mit einer Ausnahme.
Bild 1/33: Der BYD Dolphin Surf hat ein 7 Zoll großes Fahrdisplay, auf dem alle wichtigen Informationen angezeigt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 2/33: Das Cockpit des Dolphin Surf ist übersichtlich, in der Mitte ist ein 10,1 Zoll großes Infotainment-Display eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 3/33: Der Dolphin Surf hat einen recht großen Spoiler am Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 4/33: Die Fenster der hinteren Türen werden zum Heck hin sehr schmal - das führt zu etwas unproportional wirkenden Türgriffen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 5/33: Der Dolphin Surf verfügt über Kameras und Sensoren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 6/33: Die Comfort-Variante hat zudem noch Kameras an den Seiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 7/33: Die Bedienelemente entsprechen denen des BYD Seal, die Buttons wirken aber etwas preiswerter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 8/33: Die Außenspiegel lassen sich über physische Buttons einstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 9/33: Auch unter dem zentralen Display gibt es eine Reihe von physischen Tastern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 10/33: In der Mittelkonsole ist in der Comfort-Version ein Ladepad für Smartphones verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 11/33: Unter der Mittelkonsole gibt es ein kleines Staufach, ansonsten ist der Stauraum eher begrenzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 12/33: Die Sitze lassen sich elektrisch verstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 13/33: Im Dolphin Surf lässt sich bei zurückgeklappten hinteren Sitzen eine Menge verstauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 14/33: Unterhalb des Kofferraumbodens ist Platz für Kleinkram. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 15/33: Der Kofferraum fasst 308 Liter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 16/33: Einen Frunk hat der Dolphin Surf nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 17/33: Die Rücksitze sind einfach, aber durchaus bequem auf nicht allzu langen Strecken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 18/33: Die vorderen Plätze im Dolphin Surf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 19/33: Die Kniefreiheit hinten ist durchschnittlich, auch für den Kopf ist Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 20/33: Passagiere im Fond haben eine kleine Aufbewahrungsschale. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 21/33: Auch hinten gibt es elektrische Fensterheber. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 22/33: Die obere Abdeckung des Armaturenbrettes ist vom Design her gewöhnungsbedürftig; uns gefällt der 3D-Drucker-Look nicht so gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 23/33: Das Display in der Mitte lässt sich wie bei BYD üblich auf Knopfdruck drehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 24/33: Die Comfort-Variante des Dolphin Surf hat sehr gute Kameraansichten inklusive einer 3D-Ansicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 25/33: Der Gangwahlschalter ist ebenfalls in der Mitte eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 26/33: Etwas ungewohnt und versteckt: Die Auswahltaste für den Parkmodus ist an der Seite eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 27/33: Das Fahrdisplay zeigt alle wichtigen Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 28/33: Die Lampen im Fahrzeughimmel sind Touch-gesteuert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 29/33: Die Warntöne für Tempoüberschreitungen lassen sich per Shortcut deaktivieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 30/33: Der Dolphin Surf hat Keyless Entry und Keyless Go. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 31/33: Auch auf der Autobahn fährt sich der Dolphin Surf angenehm - bis 125 km/h auch mit Lenkassistent.
Bild 32/33: Der Dolphin Surf hat ein recht sportliches Design. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bild 33/33: An der Seite zieht sich eine Linie quer bis zum Heck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wir finden, dass die Abdeckung des Armaturenbretts unter der Frontscheibe an den Rändern aussieht wie aus dem 3D-Drucker in der Spareinstellung gedruckt. Dort befinden sich Luftauslässe, die für eine gute Belüftung der Seitenscheiben sorgen – aber nicht gut aussehen.
Der Stauraum ist vorne eher begrenzt: Zwar gibt es große Türtaschen, dafür aber kein Fach in der Mittelkonsole – dort finden sich zwei Becherhalter und bei unserem Modell ein Ladepad für Smartphones. Unter der Mittelkonsole befindet sich ein kleines Staufach, für die Passagiere hinten ist auch ein kleines Fach eingebaut. Das Handschuhfach ist sehr klein.
Die Vordersitze sind überraschend bequem, sie sind mit einem glatten Kunstleder bezogen. In unserer Comfort-Version gibt es neben einer Sitzheizung eine elektrische Vierwege-Einstellung für beide Vordersitze. Uns ist es, anders als etwa beim Citroën e-C3, nicht schwergefallen, eine bequeme Sitzposition im Dolphin Surf zu finden.