Dogecoin: Goldman-Sachs-Mitarbeiter kündigt Job nach Millionengewinn

Ein Mitarbeiter des Finanzunternehmens Goldman Sachs hat vom Kursanstieg des Dogecoin wohl so sehr profitiert, dass er seinen Job gekündigt hat.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Die Hunderasse Shiba Inu ziert das Logo des Dogecoin.
Die Hunderasse Shiba Inu ziert das Logo des Dogecoin. (Bild: Kazzzsat via pixabay.com)

Der Dogecoin gilt als Spaßwährung, doch auch angesehene Finanzexperten spekulieren angesichts jüngster Kursexplosionen offenbar mit der Kryptowährung. Ein leitender Angestellter des US-Investmentbanking-Unternehmens Goldman Sachs hat mit dem virtuellen Geld einem Bericht der britischen Zeitung The Guardian zufolge Millionen verdient - und seinen Job aufgegeben.

Unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen berichtet die Zeitung auf ihrer Webseite, dass der ehemalige Abteilungsleiter für Investitionen in Schwellenländern, Aziz McMahon, infolge seines Dogecoin-Gewinns bei Goldman Sachs gekündigt habe. Ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen seinem Investment-Erfolg und dem Verlassen des Unternehmens besteht, bleibt unklar. Zu einer Stellungnahme war der Mann laut Bericht nicht bereit.

Ungewiss ist daher auch, wie viel Geld McMahon tatsächlich mit dem Dogecoin-Handel verdient hat. Insider sollen dem Guardian jedoch bestätigt haben, dass es sich um eine stattliche Summe handele. Dabei soll McMahons Dogecoin-Spekulation explizit aus privater Initiative heraus und nicht im Auftrag von Goldman Sachs erfolgt sein.

Dogecoin-Kurs um knapp 15.000 Prozent gestiegen

Der Wert des Dogecoin stieg aufgrund eines Internet-Hypes seit Jahresbeginn um knapp 15.000 Prozent auf einen Wert von 0,58 Euro. Zuletzt sank der Kurs etwasd, nachdem der Tesla-Gründer und erklärte Dogecoin-Fan Elon Musk die Währung in einer Ausgabe der TV-Show Saturday Night Live als Schwindel bezeichnet hatte.

Mit einem aktuellen Wert von 0,40 Euro (Stand: 12. Mai 2021, 12:30 Uhr) liegt der Dogecoin aber immer noch rund 10.000 Prozent über seinem Ausgangskurs vom 1. Januar 2021. Elon Musks Fürsprache gilt als einer der Hauptgründe für den Erfolg der 2013 als Parodie auf den Bitcoin gegründeten Währung. Der Milliardär hatte sich via Twitter mehrfach positiv zum Dogecoin geäußert.

Die Währung dürfte vielen Anlegern innerhalb weniger Wochen einen beachtlichen Reichtum beschert haben. Kritiker warnen jedoch weiterhin vor einer Investition. Der Dogecoin habe keinen intrinsischen Wert und könne jederzeit seinen kompletten Wert verlieren.

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thecrew 14. Mai 2021

Naja, dass es mit dem Dogecoin auf Dauer nicht klappen kann sollte einem spätestes klar...

tonion 14. Mai 2021

Ich finde Dogecoin zeigt wunderbar die Absurdität des aktuellen Kryptowährungsmarkts. Es...

berritorre 13. Mai 2021

Das lustige ist ja, dass man nur von denen hört, die Geld gemacht haben. Die die Geld...

Dystopinator 12. Mai 2021

Seine Aufgaben haben ihn anscheinend eh nicht halten können, nur das blöde geld. Leider...



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