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Document Liberation Project: Gemeinsame Anstrengung für freie Dateiformate

Mit dem Document Liberation Project soll das Reverse Engineering proprietärer Dateiformate von einer breiteren Community getragen werden. Die aus Libreoffice stammenden Importfunktionen werden bereits vielfach wiederverwendet.

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Gemeinsam Dokumente befreien
Gemeinsam Dokumente befreien (Bild: Document Liberation Project)

Einer der bekanntesten Entwickler von Libreoffice, Michael Meeks, benannte als eines der Projektziele, Nutzer in die ODF-Welt ziehen zu wollen. Dafür implementieren die Entwickler Importbibliotheken proprietärer Formate, welche mittlerweile auch von anderen Projekten wie Inkscape genutzt werden. Um die Zusammenarbeit zu verbessern und zu befördern, ist nun das Document Liberation Project gegründet worden.

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Bisher beteiligen sich nur Libreoffice-Entwickler und das Re-Lab-Team am Reverse Engineering proprietärer Dateiformate, was den Importfunktionen in der freien Office-Suite dient. Die Bibliotheken finden mittlerweile aber auch Verwendung in anderen Projekten, wie Abiword, Calligra oder auch Inkscape. Nur blieb eine projektübergreifende Beteiligung bisher aus.

Gemeinsam für die Nutzer

Die Document Foundation, die rechtliche Organisation von Libreoffice, erhofft sich durch das Document Liberation Project vor allem eine größere Beteiligung verschiedener Programmierer. Denn bisher fielen die Beiträge externe Entwickler eher gering aus, wie das Team in einem Interview mit Libre Graphics World bestätigt.

Von den Anstrengungen des Projekts sollen vor allem Nutzer von alten Formaten profitieren, deren proprietäre Anwendungen nicht mehr gepflegt werden, was besonders öffentliche Organisationen oder auch kleinere Unternehmen betrifft.

Zu den bereits unterstützten Formaten sollen auch noch weitere hinzukommen. Geplant sind derzeit etwa die Erweiterung um die Formate von Apples Pages und Numbers ebenso wie jene von Staroffice oder auch Adobes Pagemaker. Der Export in das Epub-Format soll ebenso folgen.

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