Document Foundation: Libreoffice schwärzt und archiviert besser

Die Document Foundation hat eine neue Version von Libreoffice veröffentlicht. Die bringt insbesondere einen Geschwindigkeitsgewinn beim Öffnen von großen Dokumenten. Außerdem ist es möglich, Dokumente professionell zu schwärzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Damit wertvolle Schriftstücke für die Zukunft erhalten bleiben, beherrscht Libreoffice PDF/A-2. (Symbolbild)
Damit wertvolle Schriftstücke für die Zukunft erhalten bleiben, beherrscht Libreoffice PDF/A-2. (Symbolbild) (Bild: Menahem Kahana/AFP/Getty Images)

Libreoffice 6.3 ist fertig. Die neue Version bringt vor allem Verbesserungen für Anwender, die mit komplexen Daten arbeiten müssen. So wurden die Komponenten Writer und Calc laut der Foundation deutlich beschleunigt, wenn große Dateien geöffnet werden müssen. Machbar wurde das, weil die Entwickler von der Community besonders schwer zu öffnende Dateien gespendet bekommen haben und damit optimieren konnten. In einigen Sonderfällen gelang es, die Ladezeiten um 99 Prozent zu reduzieren. Dabei geht es vor allem um Dateien, die mehrere Minuten zum Öffnen gebraucht haben. Der reguläre Nutzer mit einfachen Dokumenten wird von der Beschleunigung vermutlich nicht viel merken. Der Nutzer großer Tabellenkalkulationen hingegen schon. Beschleunigt wurde zudem das Speichern als .xls-Datei.

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Optimiert wurde zudem der Export von Dateien, die unter die Langzeitarchivierungspflicht fallen. PDF/A wird mit Libreoffice 6.3 auch in der PDF/A-2-Version unterstützt. PDF/A-1 wird weiterhin unterstützt. Eine Schwärz-Funktion gibt es in Libreoffice jetzt auch. Das soll vor allem die klassischen Anwenderfehler erschweren, in denen etwa Schrift einfach nur mit einem schwarzen Balken übermalt wird, die Schrift aber beispielsweise aus einem Dokument noch, schlimmstenfalls per Copy & Paste, herausextrahiert werden kann.

Neu ist außerdem ein "ordentlicher" Konsolenmodus für Windows-Nutzer. Die Document Foundation verspricht dadurch eine verbesserte Batch-Bearbeitung von mehreren Dokumenten, etwa zur reihenweisen Konvertierung. In Impress ist es möglich, mehrere Animationen per Drag-and-Drop neu zu positionieren. Libreoffice 6.3 ermöglicht außerdem das Öffnen von Visio-Dateien. Diese können aber nur gelesen und nicht bearbeitet werden.

Für Neulinge, aber auch erfahrene Nutzer gibt es zudem den Tagestipp. Der soll wertvolle Ratschläge liefern, die aus der Community kommen und die nicht jeder kennen dürfte, wie aus dem Blogeintrag hervorgeht. Wie üblich wurde auch eine große Anzahl von Fehlern beseitigt. Weitere Informationen finden sich in den ausführlichen Release Notes.

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Libreoffice 6.3 kann auf den Seiten der Document Foundation heruntergeladen werden.

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ase (Golem.de) 12. Aug 2019

Hallo, ja, das soll natürlich Visio heißen. Wir gleich korrigiert. Danke für den Hinweis...

heikom36 10. Aug 2019

Libre ist keine Archivierungssoftware und hat auch gar nichts damit zu tun. Und in...

mcnesium 10. Aug 2019

Dieser Habitus ist genau das, was ich hier in Frage stelle. Das Schwärzen-Feature hilft...

heikom36 10. Aug 2019

Kommt auch darauf an wofür man Outlook verwendet. Nur als EMail-Client ist es...

StarFire 09. Aug 2019

Stimmt schon. In den RC Versionen, die im Debian drin waren, wurden sogar die Previews...



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