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Document Foundation: Libreoffice 4.1 verbessert viele Kleinigkeiten

Die Veröffentlichung von Libreoffice 4.1 bringt einige Verbesserungen. Die Sidebar aus Openoffice 4.0 ist experimentell benutzbar und auch die Commits und Bug-Fixes von Apache-Entwicklern führt das Team nun deutlich auf.

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Libreoffice wurde in Version 4.1 freigegeben.
Libreoffice wurde in Version 4.1 freigegeben. (Bild: Libreoffice)

Nur zwei Tage nach Openoffice 4.0 ist Libreoffice 4.1 erschienen. Die in Openoffice eingeführte und aus IBMs Symphony übernommene Seitenleiste kann nun auch in Libreoffice 4.1 genutzt werden. Die Funktion gilt jedoch noch als experimentell und muss über die Optionen eigens aktiviert werden. Einige der Seitenleisten in Libreoffice haben noch ein statisches Layout, was teils zu Darstellungsfehlern führen kann. Mit Libreoffice 4.2 sollen alle Seitenleisten ein dynamisches Layout unterstützten.

  • Libreoffice 4.1 (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)
  • Libreoffice 4.1 (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)
  • Libreoffice 4.1 (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)
  • Libreoffice 4.1 (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)
Libreoffice 4.1 (Bild: Libreoffice.org/CC-BY-SA 3.0)
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Zu den vielen neuen Kleinigkeiten in Libreoffice 4.1 gehört die längst überfällige Möglichkeit, in Writer eingefügte Bilder zu rotieren. Das Gradmaß lässt sich dabei aber nicht frei wählen, die Bilder lassen sich nur um je 90° rotieren. Die Anwendungen Writer, Calc und Impress erlauben nun das Einbetten von Schriftarten in Dokumente, um die Darstellung auf Rechnern zu verbessern, auf denen die Schriftarten nicht installiert sind.

Die Tabellenkalkulation Calc unterstützt den Import und Export einiger Funktionen aus Microsofts Excel 2013, die zur Kompatibilität zum ODF-Openformula-Standard eingeführt wurden. Mit der Foto-Album-Option von Impress lassen sich nun einfacher Präsentationen mit vielen Fotos erstellen.

Unter der Haube

Die Darstellung des Textlayouts hat das Team ebenso grundsätzlich überarbeitet und setzt auf aktuell gepflegte Software. So wird nun unter Mac OS X Core Text verwendet, was auch Opentype-Schriftarten erlaubt. Unter Linux wird zu diesem Zwecke nun Harfbuzz verwendet.

Darüber hinaus nutzen der Web Wizard sowie der Agenda Wizard nun kein Java mehr, sondern Python, wodurch etwa 15.000 Codezeilen Java aus dem Projekt verschwinden. Zudem hat das Entwicklerteam die Build-Umgebung vom veralteten Dmake auf Gnu Make umgestellt, was das Kompilieren deutlich beschleunigen soll.

Interessant ist, dass Libreoffice nun mehr oder weniger explizit öffentlich aufweist, welche Neuerungen oder Fehlerbehebungen das Team aus der Openoffice-Codebasis übernimmt. Den Ausschlag für diese Außendarstellung könnte Rob Weir gegeben haben, der dem Libreoffice-Projekt im vergangenen November Statistiktäuschungen vorwarf.

Eine Liste weiterer Änderungen bieten die Ankündigung selbst sowie die Release Notes von Libreoffice 4.1 im Projektwiki. Die freie Office-Suite steht ab sofort für Windows, Mac OS X sowie Linux zum Download bereit.



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Bachsau 06. Apr 2014

Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum laufend Sicherheitslücken in der...

Thaodan 28. Jul 2013

Apt meineswissens nicht.

YoungManKlaus 27. Jul 2013

musst halt mal nen defect einkippen dass das gehen sollte, von im golem.de forum sudern...

YoungManKlaus 26. Jul 2013

nicht ohne Grund wird die x.y.0-er Version nur für Enthusiasten empfohlen ;)

bernd71 26. Jul 2013

Diese großen Änderungen von denen Du sprichst kommen vermutlich aus der IBM Symphony...


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