Doctor Who: Wieso sich der Doktor und Yasmin nie küssten
Chris Chibnall, der die Ära des 13. Doctor Who geleitet hat, erklärte nun bei WHO Corner to Corner(öffnet im neuen Fenster) , wieso es nie zum Kuss zwischen dem Doktor und Yasmin kam. Fans hatten darauf gewartet und für das Paar schon einen Kosenamen gefunden: Thasmin. In der letzten Staffel mit Jodie Whittaker und Mandip Gill wurde auch bestätigt, dass Yasmin Gefühle für den Doktor hat. So mancher war jedoch enttäuscht, als es in der letzten Folge keinen romantischen Moment zwischen den beiden gab.
Chibnall(öffnet im neuen Fenster) : "Wir haben darüber gesprochen, aber ich denke, es ist eine unerwiderte Liebesgeschichte. Keine Ahnung, ob es die richtige Entscheidung war, aber ich hatte das Gefühl, dass es weit herzzerreißender war, wenn sie sich nicht küssen. Es war nicht so, dass man uns das untersagt hätte oder es unerwünscht gewesen wäre. Aber dramatisch und emotional gesehen, fühlte es sich für mich mitreißender an, wenn sie sich nicht küssen. Und: Wenn sie sich geküsst hätten, hätte man nicht diese letzte Szene auf der Tardis bekommen, weil diese Szene das Äquivalent zu einem Kuss ist. Natürlich hätte ein Kuss passieren können, und wer sagt schon, dass es keinen gab? Aber wir gestalteten die Szene so, weil wir die größtmögliche emotionale Reaktion des Publikums haben wollten."
Natürlich hätte ein Kuss auch stattfinden können und als Zuschauer hat man es einfach nicht gesehen. Aber in dem Podcast spricht Chris Chibnall noch etwas länger darüber und sagt auch, dass er, wenn er die Entscheidung heute noch einmal treffen müsste, sie zu einem anderen Ergebnis führen würde.
Chibnalls Ära ist bei Fans nicht besonders beliebt. Jodie Whittaker und ihre Begleiter kamen jedoch gut weg. Im November geht es mit Doctor Who weiter. Dann kommen die Anniversary Specials mit David Tennant – und wenig später dann die ersten Folgen mit dem neuen Doktor Ncuti Gatwa (Sex Education).