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Doctor Who: Staffel 2 sollte ursprünglich ganz anders enden

Das Finale von Staffel 2 war für viele überraschend – und war gar nicht so geplant.
/ Peter Osteried
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Begleiterin des neunten und zehnten Doktors und jetzt selbst der Doktor: Billie Piper (Bild: BBC)
Begleiterin des neunten und zehnten Doktors und jetzt selbst der Doktor: Billie Piper Bild: BBC

Tatsächlich war es im Finale der zweiten Staffel so, dass der Doktor eine Regeneration erzwingt, um die Realität zu verändern und seine Tochter Poppy zu retten, so dass sie nun ein Leben als Mensch führen kann. Bei der Regeneration wird aus Ncuti Gatwa Billie Piper – sie war die Begleiterin des neunten und zehnten Doktors (Ncuti Gatwa war der 15.). Ob sie nun der Doktor ist oder nur ein Interims-Doktor, wird die Zukunft zeigen. Im Nachspann wurde sie jedenfalls nicht als "der Doktor" geführt.

Der Poppy-Cliffhanger

Laut dem für seine Scoops bekannten Daniel Richtman(öffnet im neuen Fenster) hätte das Ende ursprünglich so aussehen sollen: Der Doktor hätte mit den anderen eine große Party feiern sollen, bei der sie von Susan aus der Ferne beobachtet werden. Sie hätte neben Poppy gestanden, zu ihr "Gehen wir, Mom" gesagt – das wäre der Cliffhanger für Staffel 3 gewesen.

Als klar wurde, dass Disney+ keine unmittelbare Entscheidung für eine dritte Staffel treffen würde, entschied sich Showrunner Russell T. Davies indes dafür, die Poppy-Handlung beenden zu wollen – zumal klar war, dass Ncuti Gatwa die Serie verlassen würde. Er wollte nicht unter Vertrag stehen, ohne zu wissen, wann es weitergehen würde.

Überraschungsauftritt: Billie Piper

Die Poppy-Storyline mit einem neuen Doktor zu Ende zu erzählen, erschien Davies nicht reizvoll. Dass Piper in einer Nacht-und-Nebel-Aktion für den Regenerationsauftritt gecastet wurde, sollte laut dem Bericht auch dazu dienen, das Interesse des Publikums zu wecken und damit die Disney+-Manager zu beeindrucken.

Davies hatte bereits Pläne für Staffel 3, verwarf diese aber nun, da sich mit einem neuen Doktor eine neue Dynamik ergibt und unklar ist, wann und wie es weitergehen wird – und ob mit oder ohne Disney+.


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