Doctor Who: Das Christmas-Special hat multiple Enden
Nach dem Ausstieg von Disney+ aus der internationalen Partnerschaft mit der BBC steht die Zukunft von Doctor Who erneut zur Debatte, wie die US-amerikanische Entertainment-Website SFFGazette(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Das Weihnachts-Special 2026 soll entscheiden, wie die traditionsreiche Science-Fiction-Serie fortgeführt oder kreativ neu aufgestellt wird.
Viele Versionen
Die Kooperation zwischen BBC und dem Streamingdienst sollte der Serie zu größerer internationaler Reichweite verhelfen. Trotz erhöhtem Budget und neuem Vertriebsmodell blieb der erhoffte Erfolg jedoch aus. In Großbritannien erreichten die jüngsten Staffeln unter Showrunner Russell T. Davies keine besseren Quoten als die Ära von Jodie Whittaker. Auch auf Disney+ soll die Serie hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein. Offizielle Streamingzahlen wurden nicht veröffentlicht.
Davies, der die Serie bereits in den 2000er-Jahren erfolgreich wiederbelebt hatte, arbeitet derzeit am Drehbuch für das geplante Weihnachts-Special. Laut Serienkomponist Murray Gold existieren mehrere Fassungen des Skripts. "Ich weiß, dass Russell multiple Versionen geschrieben hat, abhängig von den Entscheidungen der nächsten Wochen" , sagte Gold in einem Interview(öffnet im neuen Fenster) . Das deute darauf hin, dass verschiedene Zukunftsszenarien vorbereitet werden.
Unklar ist zudem die langfristige Besetzung der Titelrolle. Ncuti Gatwa, der zuletzt den Doktor verkörperte, hat nach dem Staffelfinale seinen Ausstieg erklärt. Berichten zufolge wollte er seine Hollywood-Karriere nicht pausieren, nachdem Disney+ aus dem Deal ausgestiegen war. Überraschend kehrte stattdessen Billie Piper in der Rolle des Doktors zurück.
Ende 2026 wird richtungsweisend
BBC-Studios-Produktionschef Zai Bennett kündigte jüngst eine mögliche Neuausrichtung an. Man arbeite daran, der Serie "ein langes und florierendes Leben" zu sichern. Nach dem Weihnachts-Special werde über die weitere Ausrichtung entschieden.
Ob die Tardis in ihrer aktuellen Form weiterreist oder eine neue kreative Ära beginnt, dürfte sich spätestens Ende 2026 zeigen.