Doctor Strange erkundet das Multiversum: Fan-Service auf hohem Niveau

Viele Köche verderben den Brei? Mag sein, aber viele Stephen Stranges sorgen in Doctor Strange in The Multiverse of Madness für gute Unterhaltung.

Eine Rezension von Peter Osteried veröffentlicht am
Wer ihn noch nicht kennt: Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein mächtiger Magier.
Wer ihn noch nicht kennt: Doctor Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein mächtiger Magier. (Bild: Disney)

Spoilerwarnung: Wir versuchen in dieser Rezension, Spoiler zu vermeiden. Wer wirklich gar nichts wissen möchte, bevor er den Film selbst schaut, sollte dennoch nicht weiterlesen.

Inhalt:
  1. Doctor Strange erkundet das Multiversum: Fan-Service auf hohem Niveau
  2. Wie man Erwartungen unterläuft

Sechs Jahre sind seit dem ersten Teil von Doctor Strange vergangen, seitdem hat sich im Marvel-Universum viel getan. Aus den Augen, aus dem Sinn war Dr. Stephen Strange dennoch nicht: Er tauchte in mehreren Filmen auf und sorgte bereits in Spider-Man: No Way Home für ein Zersplittern der Realitäten.

Darauf baut der zweite Teil, der am Mittwoch (4. Mai) ins Kino kommt, auf. Denn das bestimmende Thema der neuen Marvel-Phase ist das Multiversum. Das wurde bereits in der Disney+-Serie Wandavision angesprochen, deren letzte Nachspann-Sequenz so etwas wie der Schlüssel zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness (Trailer) ist. Noch deutlicher wurde es in der Serie Loki thematisiert und der neue Spider-Man-Film hat das Thema vertieft.

Erst ließ er die Teufel tanzen, jetzt Doctor Strange

Überlegungen zu einem Sequel gab es schon kurz nach Start des ersten Films. Dessen Regisseur Scott Derrickson wollte den Nachfolger deutlich eigenartiger und mehr in Richtung Horror haben. Seine Ideen gefielen Marvel jedoch nicht, so dass man nach einem anderen Regisseur suchte und ihn in Sam Raimi fand. Raimi hat nicht nur die drei Spider-Man-Filme mit Tobey Maguire inszeniert, sondern auch die Tanz-der-Teufel-Trilogie.

Stellenmarkt
  1. System Administrator (m/w/d)
    SEITENBAU GmbH, Konstanz
  2. Spezialist für Lösungsentwicklung (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Detailsuche

Derweil wurde am Skript gefeilt. Denn eigentlich sollte Strange im Finale von Wandavision auftauchen, das wurde aber in letzter Minute geändert, so dass das Filmskript auch verändert werden musste. Der Film musste schließlich auch für ein Publikum funktionieren, das die Serie nicht gesehen hat. Aber: Wer Wandavision nicht gesehen hat, wird wohl in Bezug auf Wanda Maximoffs Motivation recht verloren sein.

Wegen Corona gab es dann Verzögerungen. Eigentlich sollte der Film im Mai 2021, dann im November 2021 starten, wurde schließlich aber auf Mai 2022 verschoben, da Sony auch Spider-Man: No Way Home geschoben hatte. Das erlaubte Raimi, länger an dem Projekt zu arbeiten, unter anderem mit dem Ergebnis, dass der Film nun etwas mehr Gruselatmosphäre hat.

Auf ins Multiversum

Der Film beginnt damit, dass ein alternativer Doctor Strange die das Multiversum durchspringende America Chavez vor einem riesigen Monster retten will. Dabei verschlägt es America in das uns bekannte MCU, wo sie von unserem Doctor Strange gerettet werden muss.

Sie erzählt ihm von ihren Fähigkeiten, seinem anderen Ich und wie sie wegen ihrer Kräfte von einem Monster gejagt wird. Ihre Kräfte dürfen aber nicht in die falschen Hände fallen. Darum beschließt Strange, dass America beschützt werden muss. Zudem will er mit Wanda Maximoff eine Heldin rekrutieren, die mit Hexerei und Zauberei Erfahrungen hat, was eine gefahrvolle Unternehmung ist.

Marvel Studios' Doctor Strange bei Amazon Prime Video

Im Vorfeld des Films brodelte die Gerüchteküche. Von einem Tom Cruise als Iron Man (er sollte die Rolle vor Robert Downey Jr. spielen) bis zur Ankunft der X-Men und besonders die Teilnahme von Wolverine wurde kräftig spekuliert.

All das hat sich als falsch erwiesen, was aber nicht heißt, dass der Film nicht ein paar interessante und zum Teil auch unerwartete Auftritte zu bieten hätte. Dass Patrick Stewart dabei ist, konnte man anhand des Trailers schon sagen. Natürlich ist er Professor X, aber nicht der, den man aus den von 20th Century Studios produzierten Filmen kennt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Wie man Erwartungen unterläuft 
  1. 1
  2. 2
  3.  


ulink 10. Mai 2022 / Themenstart

Natuerlich und das passt auch. Ok, voellig in Ordnung. Ich leider so GAR nicht. Der...

TarikVaineTree 10. Mai 2022 / Themenstart

An alle, die ihn bereits sahen, wie fandet ihr ihn? Ich finde, Wanda war eine großartige...

splash42 05. Mai 2022 / Themenstart

... sie ihre Kinder ja eher überraschend bekommen und auch nur ein paar Tage...

Smoffte 04. Mai 2022 / Themenstart

Ich nehme alles zurück. Im ersten Schritt habe ich aus Angst vor Spoilern nur die ersten...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Bundeswehr: Das Heer will sich nicht abhören lassen
    Bundeswehr
    Das Heer will sich nicht abhören lassen

    Um sicher zu kommunizieren, halten die Landstreitkräfte in NATO-Missionen angeblich ihre Panzer an und verabreden sich "von Turm zu Turm".
    Ein Bericht von Matthias Monroy

  2. Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops
     
    Einstieg in Linux mit drei Online-Workshops

    Linux-Systeme verstehen und härten sowie die Linux-Shell programmieren - das bieten drei praxisnahe Online-Workshops der Golem Akademie.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /