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In einem Keller passiert Großartiges.
In einem Keller passiert Großartiges. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Docsis 3.1: Vodafone Kabel erreicht 8,4 GBit/s in privatem Haushalt

In einem Keller passiert Großartiges.
In einem Keller passiert Großartiges. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

In einem Wohnhaus in Deutschland läuft schon echte Docsis-3.1-Technik im Keller. Wir haben es uns bei Vodafone trotz winterlicher Kälte angesehen.
Ein Bericht von Achim Sawall

Vodafone Kabel Deutschland testet den neuen Standard Docsis 3.1 bereits in Wohnhäusern in einer deutschen Großstadt. Der Kabelnetzbetreiber hat bei einer Präsentation vor ausgewählten Pressevertretern in der vergangenen Woche dabei eine Datenrate von 8,4 GBit/s im Downstream erreicht. "Docsis 3.1 erreicht bis 1 GBit/s im Upstream, wir haben das hier aber nicht ausgereizt und getestet, sondern hatten Werte um die 100 MBit/s", sagte Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck.

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Die Wohnungsgesellschaft und der Ort, an dem der neue Kabelnetzstandard bereits installiert ist, werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Bis an den Hauskeller war Glasfaser verlegt, im Haus wurden weiterhin Koaxialkabel genutzt.

Für die hohen Datenraten müssen noch mehrere Modems zusammengeschaltet werden. Endgeräte sind auf dem deutschen Markt noch nicht verfügbar. Ellenbeck betonte, dass der Netzbetreiber in den Ausbau des Netzes investiere.

Details über Docsis 3.1

Docsis 3.1 soll 10 GBit/s erreichen. Der neue Standard soll den Datendurchsatz im Downstream und im Upstream maximieren, ohne große Änderungen an der vorhandenen HFC-Netzinfrastruktur (Hybrid Fiber Coax) notwendig werden zu lassen. Docsis 3.1 arbeitet mit Kanalbandbreiten von 192 MHz im Downstream und 96 MHz im Upstream, die aber bei Bedarf skaliert werden können. Die Obergrenze liegt bei 1.794 MHz, der Upstream wurde bisher auf 5 MHz bis 204 MHz erweitert.

War bei Docsis 3.0 eine Modulation mit 256 QAM im Down- und 128 QAM im Upstream möglich, so sind mit dem neuen Standard nun 4.096 QAM in beide Richtungen realisierbar. Da höhere Modulationen anfälliger für Störungen sind, wurde die Fehlerkorrektur mit dem Algorithmus Low-density Parity-Check (LDPC) verbessert. Zudem kommt in Kabelnetzen erstmals OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing) zum Einsatz, was die Bindung an 8-MHz-Kanäle aufgibt. Die Daten lassen sich zu OFDM-Kanälen mit bis zu 192 MHz zusammenfassen, was die bisher üblichen Datenratenverluste an den Kanalgrenzen vermeiden soll.

Viele Netzbetreiber dürften die im Standard vorgesehene Technologie Remote-PHY nutzen. So würden wichtige Übertragungsfunktionalitäten aus dem CMTS ausgelagert und näher am Kunden realisiert. Das minimiere Störgeräusche im Kabel und erlaube höhere Modulationen. Hierzu seien aber der Ausbau der Glasfaser und der Einsatz neuer Technik notwendig.

Neue Hardware ist beim Kabelmodem in einem Cluster und dem CMTS als Gegenspieler nötig.


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Ovaron 15. Feb 2017

Unglücklicherweise sind die Autoren schon bei der Zuordnung ihrer Beiträge zu den Foren...

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sh4itan 15. Feb 2017

eben nicht... es handelt sich um eine Großstörung, da kommt kein Techniker. Vodafone hat...

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senf.dazu 15. Feb 2017

Ähnlich wie bei G.fast ist ja wohl die Idee, wenn dann mal ein Teilnehmernetzausbauer...

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HabeHandy 15. Feb 2017

Der Upstream liegt im von UKW-Radio genutzten Frequenzband, somit besteht die Gefahr das...

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mwr87 15. Feb 2017

Jein, eigentlich hat die Anzahl der Leitungen nix mit dem Modem zu tun. Das Problem ist...

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