Docsis 3.1: Vodafone bietet Gigabit in Berlin an
Vodafone stellt einen Großteil seines Kabelnetzes in Berlin auf Gigabit um. Das gab das Unternehmen am 12. Dezember 2018 bekannt. Der Netzbetreiber bietet rund einer Million Kabelhaushalten Internetanschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde im Download an. Drei Monate nach Vermarktungsstart von Docsis 3.1 hat Vodafone damit Gigabit-Geschwindigkeit für rund 6 Millionen Haushalte im Angebot(öffnet im neuen Fenster) .
Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) sagte: "Vodafone rüstet 1 Million Kabelhaushalte in Berlin auf Gigabit-Geschwindigkeit hoch. Wir begrüßen diese Ausbauaktivitäten. Unser Breitbandkompetenzteam arbeitet gemeinsam mit allen relevanten Akteuren der Telekommunikationsbranche daran, die Ausbaubemühungen der Netzbetreiber zu koordinieren und Berlin flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen. Die Aktivitäten von Vodafone bilden dabei einen wichtigen Baustein."
Der Kabel-Tarif bietet im Download bis zu 1.000 und im Upload bis zu 50 MBit/s. Im Tarif Red Internet & Phone 1000 Cable ist neben der Internet- auch eine Telefonie-Flatrate in das deutsche Festnetz enthalten. In den ersten zwölf Monaten zahlen Kunden einen monatlichen Basispreis von 20 Euro. Ab dem 13. Monat kostet der Gigabit-Tarif 70 Euro pro Monat. Daraus ergibt sich bei 24 Monaten Vertragslaufzeit ein Monatspreis von 45 Euro.
Telekom: gemeinsam Berlin vollständig mit Glasfaser versorgen
Der Chef der Telekom Deutschland, Dirk Wössner, hatte sich am 31. August 2018 auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) für einen Glasfaserausbau in Berlin mit einem Partner ausgesprochen . Wössner sagte: "Lassen Sie uns mal darüber reden, wo wir investieren. Und wir sind hier ja aktuell in Berlin. Und deswegen machen wir hier das Angebot zu sagen, liebe Wettbewerber, lasst uns gemeinsam Berlin vollständig mit Glasfaser versorgen."
Laut Wössner verfügt die Telekom in Berlin nur über einen Marktanteil von 27 Prozent. Der Konzern bietet an, die Hälfte der Ausbaukosten für die komplette Erschließung Berlins mit Glasfaser zu finanzieren. Die Telekom suche Partner, die bereit seien, "den Spaten in die Hand zu nehmen" und zu investieren. Angebote seien willkommen und die Telekom sei "jederzeit gesprächsbereit" , sagte Wössner. "Wir sind offen für Partnerschaften, ob mit einem oder mehreren Partnern" , erklärte er.
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