Docsis 3.1: Telekom verspricht im Kabelnetz kürzere koaxiale Abschnitte

Der drittgrößte Kabelnetzbetreiber im Telekom-Konzern sieht sich den anderen im Netz überlegen. Der Ausbau mit Docsis 3.1 ist vor Vodafone und Tele Columbus abgeschlossen.

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Ausbau mit FTTH durch die Telekom
Ausbau mit FTTH durch die Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat in ihrem Kabelnetz den Docsis-3.1-Ausbau abgeschlossen. Das gab das Unternehmen am 17. Dezember 2020 bekannt. Alle Technikknoten wurden auf Docsis RPD Technologie (Remote PHY Devices) aufgerüstet und näher an die Wohneinheiten gebracht. "Den Anteil der störungsanfälligen koaxialen Netzabschnitte versucht die Telekom, anders als die Wettbewerber, so klein wie möglich zu halten", erklärte der Betreiber.

Roux: Glasfaserausbau ist alternativlos

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Von den Knoten an würden die Haushalte über Glasfaser als FTTB (Fiber to the Building) versorgt, auch FTTH (Fiber to the Home) bis in die Wohnungen wird gebaut, erklärte die Telekom. "Der Glasfaserausbau ist alternativlos", sagte Pascal Roux, Leiter Wohnungswirtschaft und Breitbandausbau Geschäftskunden der Telekom.

Der größte Kabelnetzbetreiber Vodafone wird in seinem erheblich größeren Netz erst im Jahr 2022 den Docsis-3.1-Ausbau abschließen. Tele Columbus, der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber, hatte im August 2019 den Ausbau mit Docsis 3.1 nur in Berlin angekündigt. Danach wurde kein weiterer Ausbauschritt mehr bekanntgegeben. "Mehr wurde noch nicht angekündigt, weil der Ausbau noch nicht vollständig abgeschlossen ist", räumte Dietmar Pöltl, Chief Technology Officer des Netzbetreibers, im November 2020 ein. Berlin und München sind nach früheren Aussagen die größten Märkte mit zusammen knapp einer Million angeschlossener Haushalte des Kabelnetzbetreibers. Dazu kommen auch die ostdeutschen Bundesländer, wo mehr als 50 Prozent der Kabelhaushalte versorgt würden. In Städten wie Leipzig, Erfurt oder Halle sei Tele Columbus Marktführer.

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