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Docsis 3.1: AVM arbeitet an 10-GBit/s-Kabelrouter

In diesem Jahr kommen die ersten Giga-Kabelnetzzugänge. Eine Fritzbox von AVM soll bald Docsis 3.1 unterstützen. Bisher gibt es in Deutschland noch keine Endgeräte.

Artikel veröffentlicht am ,
Fritzbox 6590 Cable
Fritzbox 6590 Cable (Bild: AVM)

AVM arbeitet an einer Fritzbox für das Kabelnetz, die das neue Protokoll Docsis 3.1 unterstützt. AVM-Sprecherin Doris Haar sagte Golem.de auf Anfrage: "Auch für Docsis 3.1 wird es eine Fritzbox geben. Genauer Zeitpunkt und Name stehen noch nicht fest. AVM ist bei diesen Breitbandtechnologien halt immer ganz vorne mit dabei."

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Bei einem Hintergrundgespräch hatte ein Sprecher von Vodafone in dieser Woche erklärt, dass Endgeräte auf dem deutschen Markt noch nicht verfügbar seien.

Die Fritzbox 6590 Cable unterstützt noch Docsis 3.0. Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2016 hatte AVM bereits Docsis 3.1 gezeigt.

Unitymedia bereitet nach eigenen Aussagen bereits den Roll-out von Docsis 3.1 in seinem Netz vor. "Wer von den Vorteilen eines Produkts mit Gigabit-Speed auf Basis des neuen Kabelstandards profitieren möchte, wird ein Modem mit Docsis-3.1-Unterstützung benötigen. Ein entsprechendes Gerät werden wir anbieten. Für Details ist es aber noch zu früh", sagte Unitymedia-Sprecher Helge Buchheister Golem.de.

Was bereits bekannt ist

Liberty Global, die Konzernmutter von Unitymedia, arbeitet intensiv an einem Docsis-3.1-Endgerät. Das sagte Pieter Vervoort, Vice President Connectivity Products bei Liberty Global, im September 2016. "Die Entwicklung eines neuen Gateways, einer Docsis 3.1 Connect Box, läuft. Damit werden über 1 GBit/s möglich, es bringt auch neue WiFi-Technik und kommt in nicht allzu ferner Zukunft." Einen genauen Zeitpunkt für die Fertigstellung und Auslieferung wollte Vervoort noch nicht nennen.

Die Hardwarehersteller, mit denen die Connect Box entwickelt wird, sind Compal aus Taiwan und Arris aus den USA. Das fertige Produkt gehört dann jedoch dem weltweit größten Kabelnetzbetreiber Liberty Global.

Vodafone Kabel Deutschland testet den neuen Standard bereits in Wohnhäusern in einer deutschen Großstadt. Der Kabelnetzbetreiber hatte in diesem Monat bei einer Präsentation dabei eine Datenrate von 8,4 GBit/s im Downstream erreicht.

Mit voll ausgebautem Docsis 3.1 lassen sich in Koaxialnetzen Datenraten von bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream erzielen. Der neue Standard soll den Datendurchsatz im Downstream und im Upstream maximieren, ohne große Änderungen an der vorhandenen HFC-Netzinfrastruktur (Hybrid Fiber Coax) notwendig werden zu lassen. Docsis 3.1 arbeitet mit Kanalbandbreiten von 192 MHz im Downstream und 96 MHz im Upstream, die aber bei Bedarf skaliert werden können. Die Obergrenze liegt bei 1.794 MHz, der Upstream wurde bisher auf 5 MHz bis 204 MHz erweitert.



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Ovaron 23. Feb 2017

das 10 Gbit symetrisch kein Bestandteil von DOCSIS sind sondern möglicherweise mal...

theFiend 23. Feb 2017

Es ist tatsächlich so das in allen Fritzboxen (auch den frei erwerblichen) die Firmwares...

theFiend 23. Feb 2017

Dolle Gschicht...

mainframe 23. Feb 2017

Die angegeben Werte gelten pro Segment! Nicht das ein einzelner Anschluss 10/1 GBIt bekommt.


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